Festmahl bei der Nächstenhilfe

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Die Helfer beim Weihnachtsessen der Christlichen Nächstenhilfe. (Foto: Ulrich Bangert)
Braten, Rotkohl und Kartoffelgratin: Das war ein Festmahl für die 55 Bedürftigen und sechs Kinder, die zum traditionellen Weihnachtsessen der Christlichen Nächstenhilfe ins DRK-Heim an der Nordstraße gekommen waren. An jedem letzten Samstag im Monat wird dort zu einem warmen Mittagessen in geselliger Runde geladen, kurz vor dem Fest findet ein weiterer Termin statt. „Während sonst immer Blazenka Biester für uns kocht, konnten wir sie dieses Mal entlasten und mit Hilfe von Spenden einen Partyservice engagieren“, berichtet Bernd Zielke, Vorsitzender der Christlichen Nächstenhilfe.

Zwölf Ehrenamtliche organisieren die Essen

Dieser Termin ist für den Verein immer bedeutend, denn so nahm die Arbeit ihren Anfang. 1997 gingen engagierte Bürger am Heiligen Abend durch die Innenstadt und luden Obdachlose zu einer warmen Mahlzeit ein. „Dann hörten wir: ,Ihr wollt doch nur Euer Gewissen beruhigen!‘ und haben überlegt, diesen Termin zwölf Mal jährlich anzubieten“, weiß Zielke. Die Anfänge der Christlichen Nächstenhilfe waren gemacht.
Zwölf ehrenamtliche Mitarbeiter aus Velbert organisieren die monatlichen Mittagessen heute und stehen den Gästen gerne für Gespräche und mehr zur Seite.
Jetzt gab es neben dem Essen auch eine Kurzandacht und es wurden bekannte Weihnachtslieder mit Instrumentalbegleitung gesungen. Die Kinder durften sich außerdem über eine Geschenktüte, die mit Lebensmitteln wie Obst und Süßigkeiten gefüllt waren, freuen und am Ende erhielt jeder Erwachsener noch einen Mandelstuten. Der stellvertretende Bürgermeister Volker Münchow nahm ebenfalls an dem Essen teil.
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