Kontroverse Diskussion: Flüchtlingsunterkunft in Voerde, aber wo?

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Weil der Mietvertrag mit der Vivawest GmbH für den Wohnkomplex an der Barbarastraße ausläuft, sucht die Stadt Voerde nach neuen Standorten, um weiterhin Flüchtlinge aufnehmen zu können. Über die erste Alternative, eine Unterkunft an der Schwanenstraße, soll bald abgestimmt werden. (Foto: Dunja Vogel)
Voerde (Niederrhein): Schwanenstraße | von Dunja Vogel/Lisa Peltzer

Voerde. Zahlreiche Voerder Bürger kamen vor Kurzem in das Rathaus, um mit Bürgermeister Dirk Haarmann, Planungsdezernent Wilfried Limke und dem städtischen Ausschuss über den Standort der geplanten Flüchtlingsunterkunft an der Schwanenstraße zu diskutieren. Etliche der Anwesenden wären direkte Anwohner der geplanten Unterkunft. Am Ende blieben viele Fragen offen: So sei es für viele Anwohner der Schwanenstraße beispielsweise nicht nachvollziehbar, warum die Stadt nicht die kostengünstigere Lösung in Betracht zieht und die geplante Unterkunft auf eines der beiden Grundstücke an der Scheltheide oder der Weseler Straße errichtet. Auch eine bessere Anbindung an den Ortskern wäre durch die Lage der Grundstücke gegeben. Haarmann: "Es wird eine Entscheidung über alle drei Standorte getroffen. Mit einer müssen wir nun mal anfangen." Insgesamt sollen 74 Flüchtlinge untergebracht werden.
Zwar gäbe es auch freie Mietwohnungen, die wären aber in privater Hand. "Eine Bitte", sagt der Bürgermeister, "Wer seine Wohnung zur Vermietung zur Verfügung stellen möchte, kann sich gern an die Stadt wenden."
Der nächste Bürgerdialog zur Flüchtlingsunterbringung findet am Donnerstag, 6. Juli, 18.30 Uhr, in der Aula des Gymnasiums Voerde, Am Hallenbad 33, statt, bevor die Angelegenheit abschließend im Stadtrat am Dienstag, 11. Juli, 17 Uhr, behandelt wird.
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