Vom Geben und Nehmen - Strandspaziergang mit der Seele

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Simone Scholten (re.), Dagmar Gryszka (li.) und Gabriele Scheffler.

Komplexe Herausforderungen, Stress, Zeitmangel und Hektik, das sind Erscheinungen im Alltag, die jeder von uns nur zu gut kennt. Das Alter oder der Beruf machen dabei keine Unterschiede. Heutzutage sind schon die Kleinsten durch einen oftmals überfüllten Terminkalender gestresst. Schneller, höher, weiter ist die Devise. Aber wie kann man der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Beschleunigung nur entkommen?

Von Dunja Vogel

Entschleunigung sollte dem entgegen gesetzt werden. Eine angemessene Geschwindigkeit im Umgang mit sich selbst und seinem Umfeld. Den Alltag stemmen die meisten Menschen, geben viel und gerne. So auch Simone Scholten, die als Sozialpädagogin im Bereich Beratung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung tätig ist und ihren Beruf sehr gerne ausübt. „Auch ich versuche mir einen Ausgleich zum Alltag zu schaffen. Wir sind doch alle auf der Suche nach etwas, das uns kräftigt und nährt“, sagt die Niederrheinerin. Seit 2004 genießt sie daher in regelmäßigen Abständen ayurvedische Massagen, um „aufzutanken“.
„Vor allem Frauen definieren sich über das Geben, dort habe ich gelernt auch zu nehmen. Einfach nur zu sein und nicht müssen.“ Zwei entspannte strahlende Augen sehen mich dabei an… Da muss was dran sein.
Doch Massagen allein waren nicht genug. Eine Yogareise ins Ursprungsland sollte es sein mit Unterkunft in einem kleinen privaten und einfachen, aber feinen Gästehaus für zehn Personen direkt am Strand und kulturellem Angebot.
Auszeit von der gewohnten Umgebung, bewusst ganz andere Menschen um sich herum spüren und dazu unter fachmännischer Anleitung jeden Tag Entspannung über Bewegung, dem Yoga, erfahren. Seinen Horizont erweitern, reisen; "hört sich gut an", denkt sich die Niederrheinerin. „Aber alleine, mit zehn weiteren Frauen zwischen 21 und 74 Jahren, die man nicht kennt? Da war ich mir nicht mehr sicher, ob das eine gute Entscheidung ist und dachte mir, ich frage lieber eine Freundin, ob sie mich begleitet.“
„Simone hat mich völlig überrumpelt. Auch ich stehe voll im Berufsleben und kann nicht einfach so zwei Wochen von meiner Familie weg“, sagt Freundin Dagmar Gryszka, die sich vorher niemals mit dem Thema „Yoga und Ayurveda“ auseinandergesetzt hat. Beeindruckt von der ersten Begegnung mit Gabriele Scheffler, der Initiatorin der Reise, sollte dieser allerdings nichts mehr im Wege stehen. „Meine Gefühle schwankten zwischen positiver Erwartung, Befürchtung und Vorfreude, da ich ja ein absoluter Neuling im Yoga und Ayurveda war.“
Angekommen auf der Insel im Indischen Ozean, waren alle Sorgen wie weggeblasen. „Die Unterkunft übertraf unsere Erwartungen. Der Gastgeber Nilantha, Besitzer und gute Seele des Gästehauses, und seine Belegschaft waren sehr bemüht es den Gästen recht zu machen“, so Simone Scholten. „Traumhaft waren die Yogastunden auf der hauseigenen Yogaterasse. Die einzige zu treffende Endscheidung war, den Blick beim Yoga wahlweise in die Palmen oder auf das Meer schweifen zulassen. Geräusche inklusive. Dort habe ich zum ersten Mal gespürt was Tiefenentspannung ist“, und weiter „Unsere zehnköpfige Reisegruppe war besonders, auch dank der Leitung von Gabriele, die in der Lage war, die Teilnehmer miteinander zu verbinden.“ Ich möchte wissen, was man nach der Rückkehr in den Alltag mitnimmt. „Zu wissen was Tiefenentspannung ist und seinen inneren Kern erreicht zu haben. Das füllt mich auf und gibt mir Kraft.“
Weil die Reise für die beiden Freundinnen eine so wunderbare Erfahrung war, überlegten sie nicht lange als sie erfuhren, dass sich das Angebot im Frühjahr dieses Jahres wiederholt. „Im März geht es wieder los. Mein Gefühl ist die pure Vorfreude auf Yoga und Kultur. Es werden wieder neue Teilnehmer dabei sein, die am Ende der Reise als Gemeinschaft und voller Lebensfreude heimkehren“, so Dagmar Gryszka. “Wenn ich an Sri Lanka denke, wird mir sofort wohlig und warm.“ - Die Begeisterung überträgt sich, auch ich träume mich gerade weg -
Stress, wohin das Auge reicht: Da bleibt das Seelenheil meistens auf der Strecke. Die Tage fliegen an uns vorbei und mit einem Wimpernschlag ist das Jahr schon vorüber. Wie kann man bei noch so viel Trubel in der Gegenwart achtsamer werden? Gelassenheit, Glück, absolute Tiefenentspannung steckt bestimmt in jedem von uns. Man muss es im Inneren nur finden, es ausgraben und fühlen und, im Idealfall, danach ein Leben lang zelebrieren.
Mehr Infos gibt es auf: www.ayurveda-institut-praxis.de.
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