Unterschriftensammlungen fürs Bürgerbegehren Hindenburgstraße

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Ellenberger, Nühlen, Gürtzgen, Rutert
Voerde (Niederrhein): Marktkauf an der Grenzstraße | Überall in Voerde werden zurzeit Unterschriften für das Bürgerbegehren gegen die Umbenennung der Hindenburgstraße (B8) gesammelt. Die Vertretungsberechtigten des Bürgerbegehrens Werner Ellenberger (links) und Michael Nühlen (Mitte links) überreichten den Unterstützern Andreas Gürtzgen (Mitte rechts) und Frank Rutert (rechts) ein T-Shirt mit dem Aufdruck "Bürgerwillen B8ten" als Dank für ihren besonderen Einsatz. Für Samstag den 9. März 2013 baut Frank Rutert wieder einen Stand im Marktkauf an der Grenzstraße auf. In der Zeit von 10 bis 13 Uhr können sich dort wahlberechtigte Voerder Bürger in die Listen des Bürgerbegehrens eintragen.

Dieter Lengauer – der dritte Vertretungsberechtigte des Begehrens und Inhaber eines Dachdeckerbetriebes an der Hindenburgstraße – wurde gestern vom WDR Fernsehen interviewt. "Wie wichtig der Erfolg unseres Bürgerbegehrens ist, zeigt sich auch daran, dass man in Wesel begonnen hat, die parteipolitisch motivierte Umbenennungspolitik aus Voerde zu übernehmen." Der Rat in Wesel beschloss am Dienstag mit knapper Mehrheit, dass die Hindenburgstraße auf Weseler Gebiet in Willy-Brandt-Straße umbenannt wird. Wie in Voerde waren sich auch in Wesel SPD, Linke und Grüne einig. Die finanziellen Folgen der Umbenennung tragen die Anwohner, die Betriebe an der B8 und die Stadtkasse.

"Natürlich hoffen wir, " so Michael Nühlen, "dass den Bürgern unserer Nachbarstadt dies letztendlich erspart bleiben wird. In Voerde jedenfalls zeigen die Bürger derzeit, dass man so nicht mit ihnen umspringen kann."
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Siegmund Walter aus Wesel | 06.03.2013 | 19:49  
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