Regionalliga: SGW feiert Schützenfest in Wiedenbrück

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Nach dem Sieg in Wiedenbrück gab es die "Welle" für die Fans. FOTO: SGW
Die SG Wattenscheid 09 hat sich am Sonntag im Kellerduell beim Schlusslicht SC Wiedenbrück eindrucksvoll durchgesetzt und feierte mit dem 7:2 (2:0)-Erfolg ein wahres Schützenfest. Trotzdem rangiert die Pawlak-Truppe auch nach dem zweiten Saisonsieg noch auf einem Abstiegsplatz.


09-Coach André Pawlak war zum 4-1-4-1-System mit Kapitän David Zajas als alleinigem „Sechser“ zurückgekehrt und hatte Milko Trisic wieder nach ganz vorne beordert. Zwei Maßnahmen, die sich im Wiedenbrücker Jahnstadion auszahlen sollten. In den ersten zwanzig Minuten deutete allerdings noch nichts auf ein Schützen hin. Im Gegenteil: Lukas Fronczyk, der zur Halbzeit mit einer Rippenprellung in der Kabine blieb, musste sich nach zwanzig Minuten gegen Studtrucker richtig strecken.
Das wirkte wie ein Weckruf, denn fortan nahmen die 09er das Heft in die Hand und gingen durch „Sherry“ Sarisoy in der 27. Minute in Führung. Knapp zehn Minuten später dann Riesenpech, als Kevin Lehmanns Schuss vom Innenpfosten ins Feld zurücksprang. Zum vielbeschworenen „psychologisch wichtigen Zeitpunkt“ traf Milko Trisic unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff zum 2:0. Und nach dem Seitenwechsel sorgte Trisic binnen vier Minuten mit einem Doppelpack für die Vorentscheidung. Zwar konnte Studtrucker in der 70. Minute für die Hausherren noch einmal verkürzen, doch die SGW spielte wie entfesselt und blieb die Antwort nicht schuldig. „Sherry“ Sarisoy läutete mit seinem zweiten Treffer in der 82. Minute eine turbulente Schlussphase ein, in der noch drei weitere Tore und eine rote Karte gegen Wiedenbrücks Dayangan folgen sollten. Zunächst traf Ex-09-Jugendspieler Kamil Bednarski für die Gastgeber, dann setzten Nico Buckmaier und der eingewechselte Kevin Kisyna mit seinem ersten Regionalligatreffer dem Spiel die Krone auf.
"Wir haben ein richtiges Brett rausgehauen! Ich bin absolut zufrieden und stolz auf meine Mannschaft", so Coach André Pawlak nach der Partie in Ostwestfalen.

Fronczyk (46. Carpentier), Brümmer, Andersen, Thamm, Lehmann, Zajas (71. Kisyna), Canbulut (58. Zaskoku), Buckmaier, Enzmann, Sarisoy, Trisic
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