SGW: Hoffnung hat einen Namen

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Der wiedergenesene Manuel Glowacz (rechts) ist ein Hoffnungsträger für die Partie beim starken Aufsteiger Bonner SC. Links im Bild Neuzugang Angelo Langer. Foto: Peter Mohr
Auch nach zwei Niederlagen in Folge befindet sich Regionalligist Wattenscheid 09 weiterhin im Soll. Am Samstag muss eine hohe Auswärtshürde genommen werden - um 14 Uhr beim starken Aufsteiger Bonner SC.



Ein Blick auf die Tabelle und die bisherige Punktausbeute verdeutlicht, dass die SGW - trotz der beiden 0:1-Niederlagen gegen Köln und Wiedenbrück - voll „auf Kurs“ ist. 16 Zähler aus zehn Partien - das ist mehr als achtbar. Vor allem vor dem Hintergrund, dass im Sommer fast ein komplett neues Team ins Regionalliga-Rennen geschickt wurde.
Vereine wie RW Essen, Alemannia Aachen und RW Oberhausen, die mit großen Etats und völlig anderen Zielsetzungen in die Saison gegangen sind, rangieren immer noch hinter der Truppe von Trainer Farat Toku.
Der 36-jährige Coach hat an der Lohrheide immer die Erwartungen gebremst und sich als verbaler Leisetreter einen Namen gemacht - mit Mut, Überzeugungskraft und großer taktischer Finesse.
Im Moment bereitet Toku allerdings der ausgedünnte Kader erhebliche Kopfschmerzen. Der Abgang von Malte Berauer und die schwere Verletzung von Fabio Dias lassen kaum noch Spielräume.

„Wir müssen personell eigentlich ganz schnell handeln, denn sollten uns mehrere Spieler auf einmal ausfallen, dann kriegen wir Riesenprobleme“, so Toku.
Der 09-Trainer darf sich insofern glücklich schätzen, dass sein „Mister Zuverlässig“, Manuel Glowacz, nach überstandener Magen-Darm-Grippe in Bonn wieder dabei sein wird. Auch Demir Tumbul, der aus dem gleichen Grund pausieren musste, ist wieder voll im Training und steht als Alternative parat. Vor allem die Standardsituationen von Manuel Glowacz, der am Donnerstag seinen 29. Geburtstag feierte, wurden gegen Wiedenbrück schmerzlich vermisst.
Ganz ohne Sorgen kann Toku allerdings nicht in die ehemalige Bundeshauptstadt reisen, denn nun hat der Infekt Burak Kaplan und Ilias Anan erwischt.

Bonn ist torhungrig
Aufsteiger Bonner SC ist als momentaner Tabellenvierter ganz vorzüglich in die Saison gestartet. „Bonn ist vor allem im eigenen Stadion sehr stark und hat in der Offensive viel Qualität“, lobt Toku.
Diese Qualität drückt sich in 23 Saisontreffern aus und ist aufs engste mit dem Namen Lucas Musculus verknüpft. Der 26-Jährige, ein Neffe von Ex-Nationalspieler Stephan Engels, hat allein schon zehnmal ins Schwarze getroffen.
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