Weseler MKS-Schüler/innen sammelten Eindrücke bei Orchesterreise nach Israel

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(Foto: privat)

Kürzlich traten 24 junge Musikerinnen des Jugendorchesters der Musik- und Kunstschule eine zwölftägige Reise nach Israel an: In Begleitung des Orchesterleiters Christoph Oehmen und der Musikschulleiterin Dagmar Beinke-Bornemann nahmen sie an einer deutsch-israelischen Austauschmaßnahme teil, die vom BMFSFJ unterstützt wird.

Bereits seit 1998 besteht eine intensive Freund- und Partnerschaft der Musik- und Kunstschule Wesel mit dem Kibbuz Youth Orchestra Israel, die regelmäßig gelebt wird und in deren Rahmen bereits zahlreiche gemeinsame musikalische Aktivitäten, sowohl in Israel als auch in Wesel, stattgefunden haben.

Im Zentrum der Reise stand das verbindende Element Musik. In gemeinsamen Proben sollten beide Orchester zu einem großen Klangkörper von rund 55 Musikern zusammengeführt und das Programm für das Abschlusskonzert erarbeitet werden.

Besondere Erlebnisse stellten für die Weseler Musikschüler über die musikalischen Erfahrungen im Orchester hinaus sicher auch der Aufenthalt in israelischen Gastfamilien dar. Die dortigen Eindrücke und Erlebnisse haben einen tiefen Einblick in israelisches Leben und Denken ermöglicht.

Ausflüge nach Jerusalem, an das Tote Meer und in den Norden Israels waren weitere Highlights dieser - in jeder Hinsicht intensiven - Reise, von der sicher weit mehr als nur die extrem heißen Temperaturen und das leckere Essen in langer Erinnerung bleiben werden. Die warmherzige Aufnahme in Israel, hoch emotionale musikalische und menschliche Momente, ein Land von sowohl ungeheurer Schönheit, als auch scheinbar unlösbarer politischer und religiöser Konflikte haben ein anderes und weit differenzierteres Bild von Israel entstehen lassen, als das, was den Jugendlichen bisher bekannt war.
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