Engagierter Videofilmer Markus Dowe aus Dingden: "Ich bin keine Rampensau!"

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Früher machte Markus Dowe Musik, doch heute hat er seine wahre Berufung gefunden: Filme machen und Künstler damit unterstützen.

Von Sarah Dickel
(Fotos: Heike Cervellera)


Manchmal dauert es etwas, bis man seine wahre Berufung findet. Manchmal geht man auf den Weg dahin einige Umwege und findet darüber aber auch heraus, was einem nicht so viel Spaß macht. So erging es auch dem Hamminkelner Markus Dowe. Seit langem hat der 38-jährige verschiedene Musikprojekte gemacht: „Ich habe Lieder geschrieben und auch selber eingespielt“, erzählt Dowe, der sowohl Trompete als auch Klavier spielen kann.

Das Interesse, mit seiner Musik Leute zu bewegen und den Alltag, Motivation, Perspektiven und Skurriles zu schreiben, hatte Dowe schon früh. Allerdings hat er während seiner musikalischen Karriere bereits früh gemerkt, „dass ich mich in der zweiten Reihe wohler fühle.“ Dowe begann also für andere Künstler zu arbeiten, allerdings nicht mehr in der Musikbranche, sondern in der Filmindustrie: „Ich habe gemerkt, dass es mir unheimlich viel Spaß macht, Filme zu drehen“, erzählt der Hamminkelner.

Nach der Schule hatte der 38-Jährige erst mal eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann gemacht: „Als Lagerist arbeite ich heute auch noch, aber mein Herz schlägt fürs Filme machen“, so Dowe. Deshalb nutzt er auch jede Möglichkeit, um Promotionvideos zu machen oder Events zu begleiten, wie auch die 1. Weseler Firmen Dish-Tennis Meisterschaft: „Die Kunst ist es natürlich, aus ganz viel wenig Material, wenig zu machen und dann auch noch das Interessanteste herauszufiltern.“

Solch ein Prozess kann mitunter sehr aufwendig sein, wie Dowe berichtet: „Bei der Dish-Tennis Meisterschaft habe ich mit drei verschiedenen Kameras gefilmt. Da kommt dann schnell mal Material von über zehn Stunden zusammen. Im Endeffekt wird dann aber nur ein fünf- bis zehnminütiger Rückblick daraus.“ In der Kürze liegt also die Würze und das schönste Lob ist es für Dowe, wenn die Leute sich hinterher den Rückblick anschauen und denken: „Bor, das war die Dish-Tennis Meisterschaft in Wesel, da muss ich nächstes Jahr auch hin“, so der 38-Jährige.

Weitere Informationen über die Arbeit des Hamminkelners gibt es auf seiner Internetseite: http://www.md-myworld.de .
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