Soroptimist Deutschland Preis geht an Mustafa Karakas (Dinslaken) / Lob aus Wesel und Umgebung

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Zum Weltfrauentag macht auch der Club Soroptimist International von sich reden. "Dass in diesem Jahr unter anderem ein Künstler aus Dinslaken den Preis für seine Arbeit über Frauenrechte erhält, darüber freuen sich der SI Club Wesel und dessen Clubschwestern aus der Nachbarstadt Dinslaken ganz besonders", erklärt Clubsprecherin Karin Schütz.

 
Der mit 20.000 Euro dotierte Soroptimist Deutschland Preis geht in diesem Jahr an Renate Matthei und Mustafa Karakaş. "Wir freuen uns über unsere Preisträger, die sich in ungewöhnlicher Weise für Frauen engagieren", erklärt Magdalena Erkens, Präsidentin von Soroptimist International Deutschland (SID).

Zum ersten Mal hat die Jury den Preis geteilt. Renate Matthei bekommt 15.000 Euro für die Rettung eines seltenen Kulturgutes: Sie hat vor beinahe 30 Jahren den Musikverlag Furore gegründet, den weltweit einzigen Verlag, der ausschließlich Noten und Bücher von und über Komponistinnen aus allen Jahrhunderten verlegt.
 
Mustafa Karakaş ist Grafiker und Fotograf mit türkischen Wurzeln und bekommt 5.000 Euro für die Unterstützung eines Projektes für Frauenrechte. Der Künstler lebt in Dinslaken und München. SI Deutschland ehrt ihn für seine außergewöhnliche Plakatreihe. Am Beispiel einer Lilie dokumentiert Mustafa Karakaş symbolisch die acht Formen der Gewalt, denen Frauen heute noch in verschiedenen Gesellschaften weltweit ausgeliefert sind: Unterdrückung, Zwangsheirat, Isolation, Genitalverstümmelung, Folter, Gewalt, Steinigung und Bestrafung.
 
Der mit insgesamt 20.000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre am Weltfrauentag, dem 8. März, verliehen, diesmal im Historischen Reichssaal in Regensburg.
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