Baulandpreise bleiben stabil: Büderich "im Aufwind", Eigentumswohnungen teurer

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Die Baulandpreise für Wesel haben sich nur leicht verändert. Dies teilt das Fachbüro in der Weseler Rathausverwaltung aktuell mit. Büderich befinde sich "im Aufwind", Bislicher Bauland werde günstiger, während die Preise für Landwirtschaftsflächen weiterhin steigen.

Im Berichtsjahr 2014 wurden in der Stadt Wesel 665 Kaufverträge über bebaute und unbebaute Grundstücke registriert. Das entspricht einem Plus von rund 3 Prozent gegenüber der Zahl des Vorjahrs.

Die Anzahl der Kaufverträge über Grundstücke für den individuellen Wohnungsbau fiel von 42 Verträge im Vorjahr auf 32 Kaufverträge (34 Bauplätze) - in der Preisspanne 150 bis 180 Euro/Quadratmeter wurden 16 Bauplätze gehandelt - 14 Bauplätze kosteten mehr als 180 €/m².

Die Preise für Baugrundstücke für den individuellen Wohnungsbaus wurden zum Teil angepasst: Bislich -10 €/m², Bergerfurth -5 €/m², Büderich +5 €/m², zwischen Nordstraße/Hafenbahn +5 €/m².

Die gebietstypischen Werte für unbebaute, erschließungsbeitragsfreie Grundstücke für Ein- und Zweifamilienhäuser (ermittelt auf der Grundlage der Bodenrichtwerte) wurden wie folgt festgestellt: in guter Wohnlage 210 €/Quadratmeter - in mittlerer Wohnlage 160 €/m² - in mäßiger Wohnlage 120 €/m².

Bebaute Grundstücke

Insgesamt wechselten 336 Objekte gegenüber 302 im Vorjahr den Eigentümer. Ein- und Zweifamilienhäuser waren mit 280 Einheiten und einer durchschnittlichen Wohnfläche von rund 130 Quadratmetern der Spitzenreiter.
Die Preise für gebrauchte Einfamilienhäuser sanken um rund 4 Prozent. Mit rund 73 Prozent stellten Hauserwerber im Alter von 30-50 Jahren den größten Anteil; 18 Prozent der Erwerber waren jünger als 30 Jahre und 9Prozent waren
schon älter als 60 Jahre.

Bauträger verkauften bei einem Gesamtumsatz von rund 6,7 Millionen Euro insgesamt 24 Einfamilienhäuser. Der durchschnittliche Kaufpreis für eine neu errichtete Doppelhaushälfte betrug rund 235.000 Euro.

Sechs Objekte mit einem Kaufpreis von mehr als 1 Mio. € - insgesamt über 10 Millionen Euro - wechselten den Besitzer. Im Zuge der Zwangsversteigerung wurden zwei (Vorjahr: zehn) Einfamilienwohnhäuser und elf (sechs) Eigentumswohnungen einem neuen Eigentümer übertragen.

Wohnungs- und Teileigentum

Die Verkaufszahlen von Wohnungs- und Teileigentum fielen im Jahr 2014 auf 192 Einheiten (-12%), 23 Neubaueigentumswohnungen wurden gehandelt und kosteten durchschnittlich 2.400 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.

Die Preise für gebrauchte Eigentumswohnungen - abhängig vom Baujahr - stiegen bis 5 Prozent; für eine Eigentumswohnung Baujahr 1970 musste rund Prozent mehr gezahlt werden.

Gewerbe und Land-/Forstwirtschaft

Im Stadtgebiet wurden zwölf Gewerbegrundstücke und 15 Landwirtschafts-/Forstflächen verkauft -der Umsatz betrug für insgesamt ca. 16 Hektar Landwirtschaftsfläche rund 1,5 Millionen Euro.
Die Preise für Landwirtschaftsflächen stiegen um rund 4% - die Bodenrichtwerte für Gewerbegebieteblieben grundsätzlich unverändert - Ausnahme: Gewerbegebiet Schepersfeld +5 €/m².
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