Dank und Lob für Schiedspersonen (Schiedsamtsbezirk Wesel)

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Von links: Jutta Kiefer, Christoph Kerkmann, Nadine Rheker, Ulrike Westkamp, Jörg Thelen, Margret Radsak, Sabine Beier und Hartmut Kirschner.
Wesel. Einmal jährlich lädt die Stadt Wesel ihre Schiedspersonen zur Kaffeetafel ein. Diesmal ins Café Vesalis am Weseler Bahnhof, nicht nur "um sich auszutauschen", wie Bürgermeisterin Ulrike Westkamp bei der Begrüßung sagt, sondern auch, um Danke für das ehrenamtliche Engagement zu sagen.

Gewählt werden die Schiedspersonen für fünf Jahre vom Rat der Gemeinde. "Nach der Wahl werden sie von der Leitung des Amtsgerichts bestätigt.", erklärt Westkamp das Amt, das die für den Schiedsamtsbezirk Wesel tätigen "Frauen und Männer, die zwischen 30 und 70 Jahre alt sind und ihrer Persönlichkeit nach zur Streitschlichtung besonders befähigt sind, ehrenamtlich ausüben." Aber stets mit dem Ziel vor Augen, "dass die Parteien sich einigen und den sozialen Frieden wiederherstellen.", fügt die Bürgermeisterin hinzu, die außerdem das Schlichten als einen oft schnelleren, unbürokratischen und kostensparenden Weg lobt, um nachbarschaftliche Streitigkeiten beizulegen.

Dafür bedankte sich ebenfalls Nadine Rheker, die stellvertretende Direktorin des Weseler Amtsgerichtes, auch im Namen der Amtsgerichts-Direktorin Margarete Funken-Schneider. Denn ohne diese wertvolle Arbeit der Schiedspersonen wären die Gerichte noch stärker beansprucht als sie es ohnehin schon seien, erklärt sie.
"Ich habe mich für dieses Amt entschieden, weil ich mich ehrenamtlich engagieren und mich einbringen wollte. Man wird in diesem Amt mit unterschiedlichen Sachverhalten konfrontiert von denen ich gar nicht wusste, dass es sie so gibt.", erzählt Christoph Kerkmann, der seit Oktober letzten Jahres dieses Amt ausübt und unter anderem wegen eines krähenden Hahnes geschlichtet habe.
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