In Kamelle aufgewogen: Prinz Henn brachte stolze 130 Kilo auf die Dekra-Waage

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Dieses Foto stellte uns Markus Joosten (NRZ) zur Verfügung. (Foto: FunkeMedien)

130 Kilogramm - so viel brachte Karnevalsprinz Henn I. beim Prinzenwiegen der Dekra auf die Waage. Freuen dürfen sich die Rosenmontagsbesucher, ihnen werden die ganzen Süßigkeiten am Montag entgegen fliegen.

„Da haben Sie heute Morgen aber gut gefrühstückt“, feixte Dekra-Leiter Dr. Thorsten Schlacht während er einen Sack voll Süßigkeiten nach dem anderen aus dem Lieferwagen auf die geeichte Waage hievte. Sofort ertönte schallendes Gelächter aus den Reihen der Regentschaft: „Wir suchen uns unseren Prinzen immer nach dem Gewicht aus!“

Die Dekra in Wesel hatte zum Prinzenwiegen geladen. Der Modus ist einfach: Der Herr Karnevalsregent setzt sich auf einen, auf die Waage der Prüfgesellschaft gespannten, Stuhl und wartet bis so viele Bonbons, Schokoriegel, Kaugummis und Chips auf die andere Seite des Messgeräts geladen sind, dass seine royalen Beinchen in die Höhe gleiten.

Wenn man sich Prinz Henn I. so anschaut, kann man gar nicht glauben, dass der sportliche Regent satte 130 Kilogramm wiegen soll. Aber trotz sorgfältigster Recherche durch die Redaktion, konnte keinerlei Betrug beim Wiegen nachgewiesen werden.

Wobei es auch anderslautende Stimmen gab. Mancher Beobachter vermutete, dass das mit zehn Personen zahlreich erschienene Gefolge des Prinzenpaares eventuell etwas an der Waage manipuliert haben könnte. Sich gar mit auf das Kamelle-Messgerät gestellt haben könnte. Ein Vorwurf der nun zwar im Raume steht, bis Rosenmontag aber schwer aufzuklären sein dürfte.

So ließ Thorsten Schlacht Gnade vor Recht ergehen: „Eigentlich ist die Dekra ja dagegen, dass beim Wiegen gepfuscht wird. In diesem speziellen Fall drücken wir mal ausnahmsweise beide Augen zu.“ (Text: Dominik Göttker)
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