Aleviten in Wesel verteilen süße Suppe

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Nebahat Demirbas, (2. von links), Baki Can (2. von rechts) mit anderen Mitgliedern und Neugierigen
Die Alevitische Gemeinde Wesel e.V. verteilte vergangenen Samstag in der Fußgängerzone Aşure-Suppe.

Zum Ende der Muharrem-Fastenzeit wird diese Suppe zubereitet, in den Gemeindezentren und auf öffentlichen Plätzen verteilt und gemeinsam mit der Familie und Freunden verspeist.

Die 12-tägige Fastenzeit ist für Alevitinnen und Aleviten vorrangig eine Trauerzeit im Gedenken an die 12 Imame und das Pogrom von Kerbela im Jahr 680.

Tagsüber fasten die Gläubigen, erst abends nehmen sie nur ein einfaches Mahl zu sich, das als oberstes Gebot weder Fleisch noch Wasser beinhalten darf, aber auch nichts, das geschnitten werden muss.
Überdies üben sie sich während der 12 Tage in Enthaltsamkeit, Zurückhaltung und innerer Einkehr und Stille.

Die nun zum Ende der Fastenzeit verteilte Suppe besteht aus 12 Zutaten, die die 12 Heiligen Imame der Prophetenfamilie versinnbildlichen.
In der Regel finden sich in der Aşure-Speise Weizenkörner, Bohnen, Saubohnen, Kichererbsen, Kastanien, Haselnüsse, Pistazien, Mandeln, Sultaninen, Feigen, Aprikosen und Walnüsse.

Der Verein der Aleviten in Wesel wurde vor drei Jahren gegründet, hat 120 Mitglieder (70 Familien und 50 Einzelpersonen). Vorstandsmitglied Nebahat Demirbas freut sich mit den Mitgliedern, denn inzwischen „kennt man sich und lebt den Glauben“.
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