Wetter: Adventsgesteck brennt, Fenster aufgehebelt

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Wohnungsbrand in der Straße "Am Brasberg". Foto: Feuerwehr

Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren über das Wochenende in Wetter gefragt.

Heimrauchmelder alarmieren die Feuerwehr (Foto)

Die Freiwillige Feuerwehr Wetter (Ruhr) wurde am Sonntag,7. Januar, um 12:22 Uhr in die Straße "Am Brasberg" alarmiert. Dort war ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus gemeldet worden. Zum Glück bestätigte sich die Meldung nicht, das Menschenleben in Gefahr seien. Im ersten Obergeschoss des Hauses hatte im Wohnzimmer ein Adventsgesteck gebrannt. Das Feuer hatte dann auf einen Holztisch übergegriffen. Zwei Trupps unter Atemschutz kontrollierten die Wohnung auf Personen und bekämpften das Feuer. Im Anschluss wurde die Einsatzstelle mit Wärmebildkameras auf eventuelle Glutnester kontrolliert. Die Bewohner wurden vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht, betreut und konnten nach Einsatzende vor Ort verbleiben.
Die Rettungskräfte waren mit drei Rettungswagen, einem Notarzt und der Feuerwehrärztin an der Einsatzstelle. Die Schutzpolizei war mit einem Streifenwagen vor Ort. Für die Dauer der Löscharbeiten war die Straße "Am Brasberg" für eineinhalb Stunden gesperrt. Aufgrund des geringen Schadens ist das Haus weiter bewohnbar.

Zweimal Unterstützung für den Rettungsdienst

Der Löschzug Alt-Wetter wurde am Samstagabend, 6. Januar, um 20.12 Uhr zur Unterstützung des Rettungsdienstes in die Breslauer Straße alarmiert. Hier benötigte der Rettungsdienst Unterstützung beim Transport einer Person zum bereitstehenden Rettungswagen. Nachdem durch die Einsatzkräfte mehrere Möbelstücke in der Wohnung zur Seite geräumt worden waren, wurde mit Unterstützung der Rettungswagenbesatzung die Person schonend ins Freie transportiert. Nach dieser durchgeführten Maßnahme konnten die ausgerückten neun ehrenamtlichen Kräfte den Einsatz nach einer guten halben Stunde für beendet erklären.
Die Löschgruppe Grundschöttel wurde in der Nacht zu Sonntag, 7. Januar, um4.57 Uhr zur Unterstützung des Rettungsdienstes in die Straße "Oberhöh" alarmiert. Auch hier musste die Rettungswagenbesatzung beim schonenden Transport einer Person zum Rettungswagen unterstützt werden. Nach der durchgeführten Tragehilfe konnten die ausgerückten sechs ehrenamtlichen Kräfte auch diesen Einsatz nach einer guten halben Stunde für beendet erklären.

Einbruch in Mehrfamilienhaus

Am Samstag, 6. Januar, in der Zeit von 19.30 Uhr bis 22.20 Uhr, drangen bisher unbekannte Täter durch Hebeln eines Fensters in die Erdgeschoßwohnung eines Mehrfamilienhauses in der Straße Auf der Höhe ein. Es wurde eine nicht bekannte Menge Bargeld entwendet. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen.
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