Eine Olympia-Medaille ist etwas ganz Besonderes, sie ist einmalig und sie glänzt bis in alle Ewigkeit

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1964 bereiteten SUA-Staffelkameraden ihrem "Silberjungen" Klaus Rost einen ganz großen Bahnhof und fuhren im Cabriolet (rechts Günter Maritschnigg) zum Rathausplatz. Archiv Rost

Wittener Ringer-Legende
Klaus Rost feiert 75 Jahre

Seine Technik: einzigartig. Seine Erfolge: ungezählt. Sein Name: das Synonym für Ringen in der Ruhrstadt. Und am 2. März kann Klaus Rost, Silber-Medaillen-Gewinner von Tokio 1964, auf ein Dreivierteljahrhundert blicken.

Er ist zweifellos Wittens erfolgreichster Sportler aller Zeiten. Und auf seinem sensationellen Erfolgsweg sammelte Ringer-Ästhet Klaus Rost Titel, Medaillen und Pokale wie ein Philatelist die Briefmarken. Ob nationale Meisterschaften oder internationale Wettbewerbe, Freistil oder griechisch-römisch, wenn der Griffspezialist aus der Ruhrstadt die Matte betrat, gab es normalerweise keine zwei Meinungen, wer sie als Sieger verlässt.

Als der 12-jährige Knäblein zum ersten Mal in der damaligen Turnhalle an der Kurze Straße auftauchte, konnte niemand ahnen, welch glänzende Zukunft dem Ringer-Eleven noch bevorstehen sollte. Unter den Fittichen von Trainer Karl Brockhoff dauerte es sieben Jahre, bis Klaus Rost seine erste Deutsche Freistil-Meisterschaft gewann.

Danach ging es für den Ausnahme-Könner, der in beiden Stilarten erfolgreich war, Schlag auf Schlag. Kein Jahr ohne Titel. Und bis zum "EdeKa" (Ende der Karriere) im Jahre 1974 waren es 16 Einzel-, 4 Vize- sowie zwei Mannschaftsmeisterschaften, die er allein auf nationaler Ebene abräumte. Darüber hinaus wurde der Wittener Top-Athlet, der sowohl für SU Annen als auch beim KSV Witten und auch für den KSV Wiesenthal aktiv war, 30-mal in die deutsche Ringer-Nationalmannschaft berufen und nahm erfolgreich an fünf Europa- sowie sieben Weltmeisterschaften teil.

Krönende Höhepunkte seiner 15-jährigen Sportkarriere, während der er ein Jahrzehnt lang absolute Weltklasseleistungen ablieferte, waren zweifelsfrei die ehrenvollen wie ruhmreichen drei Olympia-Teilnahmen in Tokio 1964, Mexico-City 1968 und München 1972. Unvergessen seine Freistil-Silber-Medaille von Tokio im Leichtgewicht, für die Rost vom damaligen CSU-Bundesinnen-
minister Hermann Höcherl mit dem Silbernen Lorbeerblatt, der höchsten deutschen Sport-Auszeichnung, geehrt wurde. "Eine olympische Medaille ist schon etwas ganz Besonderes. Die ist für die Ewigkeit", findet der ehemalige Weltklasse-Ringer und leidenschaftliche "Taubenvatta".

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