"Ich will ein Viertel mehr und nicht nur ein Drittel!"

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Manchester United
führt zurzeit die Scala des
Transfer-Wahnsinns an

Nach der Saison ist vor der Saison. Und seit etlichen Wochen grassiert - einer Pandemie gleich - das Wechselfieber. Kein Fußballclub, ob Kreis- oder Bundesligist, der sich nicht um neues Personal bemüht und dafür auch noch richtig viel Geld ausgiebt.

Derzeit führt der englische Premier-League-Club Manchester United unangefochten die Scala des nach oben offenen Transfer-
Wahnsinns mit rund 100 Millionen Euro an. Und bis zum Ende der Wechselzeit am 1. September wird weiter ge- und verkauft. Im Stundentakt werden immer neue spektakuläre Transfers gemeldet.

Eigentlich beginnt das Werben und Winken mit Millionenschecks um begehrte Top-Kicker der internationalen Ligen ja schon vor Ende eines Spieljahres. Und weil sich abgezockte Verhandlungs-Pokerei nun mal nicht antrainieren lässt, hat jeder Spieler, der etwas auf sich hält, neben einem kreativen Haarstylisten mindestens auch noch einen Berater.

Früher war das mal gaaaaanz anders. In Zeiten, als schulterlangen Mähnen angesagt waren, ging ein Kicker nur zum Friseur, wenn die Haare beim Torschuss störten. Und clevere Fußballprofis handelten ihre Verträge selber aus. Andere, die sich mit der Gehalts-Zockerei nicht so gut auskannten, waren auf professionelle Hilfe angewiesen.

Die hätte der frühere deutsche Fußball-Nationalspieler Horst "Schimmi" Szymaniak seinerzeit auch dringend benötigt. Denn: Als die Vereinsbosse bei dem Vertragspoker sagten: "Wir bieten dir ein Drittel mehr Gehalt an", erwiderte er zur allgemeinen Verblüffung seiner Verhandlungspartner: "Ich will ein Viertel mehr und nicht
nur ein Drittel!"

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