Seit mehr als 70 Jahren ein Paar

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Manfred und Anneliese Fritzsch haben ihre Gnadenhochzeit gefeiert. Bürgermeisterin Sonja Leidemann hat dazu gratuliert.

Das verflixte siebte Jahr haben sie gut überstanden, und die nächsten 63 Jahre danach auch – Manfred (90) und Anneliese (89) Fritzsch haben vor wenigen Tagen ihre Gnadenhochzeit gefeiert.

Im Familienkreis und mit Freunden wurde das Ereignis gebührend gefeiert. Auch Bürgermeisterin Sonja Leidemann ließ es sich nicht nehmen, dem glücklichen Ehepaar zu gratulieren.
Wir drehen das Rad der Zeit mehr als siebzig Jahre zurück. Anneliese, gebürtige Wittenerin, arbeitet in einem Lazarett in Bielefeld. Manfred, gebürtiger Sachse, ist in britischer Kriegsgefangenschaft ebenfalls in Bielefeld gelandet und hat dort Ausgang bis 23 Uhr. An einer Straßenbahnhaltestelle geschieht es: Anneliese und Manfred kommen ins Gespräch und verlieben sich dabei.
Wieder in der Jetztzeit. „Es hat sofort gefunkt zwischen uns“, erinnert sich Manfred Fritzsch, der seine Anneliese 1946 ehelichte und seinen sächsischen Dialekt bis heute beibehalten hat.
Für das glückliche Paar ging es nach Kriegsende zurück nach Witten – die Heimat von Anneliese Fritzsch – in ein Haus Am Katteloh in Stockum. 1978 folgte der Umzug – gerade mal ein Haus weiter, in dem das glückliche Ehepaar seitdem wohnt.
Aus der Ehe sind ein Sohn und zwei Enkel hervorgegangen, die es sich natürlich nicht entgehen lassen wollten, ebenfalls bei der Gnadenhochzeit dabeizusein.
Darauf angesprochen, was Anneliese Fritzsch in 70 Ehejahren am meisten an ihrem Ehemann genervt hat, fällt ihr Schwiegertochter Brunhilde ins Wort: „Er muss immer das letzte Wort haben, das kenne ich von meinem Mann.“ Doch Anneliese bleibt gelassen und kontert: „Oft, aber nicht immer.“
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