Trafohäuschen verschönert das Stadtbild

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Wilfried Neuhaus-Galladé, Geschäftsführender Gesellschafter J.D. Neuhaus; Rainer Altenberend, Technischer Leiter Stadtwerke und Künstler Dennis Klatt (v.l.) sind mit dem Ergebnis zufrieden.

Richtig hübsch anzusehen ist es – das kleine Häuschen an der Ecke Universitätsstraße/Dorfstraße, in dem niemand wohnt.

Es handelt sich dabei um eine Transformatorenstation der Stadtwerke, die von 10.000 Volt auf 400 Volt transformiert und den Bereich Heven-Dorf mit Strom versorgt. Und die hat einen neuen Anstrich bekommen.
In Kooperation von Stadtwerken und dem Unternehmen J.D. Neuhaus wurde das Häuschen mit Bildmotiven aus dem Archiv des Unternehmens verschönt. Und das war auch bitter nötig, wie dessen Geschäftsführender Gesellschafter Wilfried Neuhaus-Galladé sagt: „Das Häuschen steht zwar auf dem Gelände der Stadtwerke, aber da unser Grundstück direkt angrenzt, wird es oft mit uns in Verbindung gebracht. Und es war durch Graffitis und Schmierereien verunstaltet. Da wir mit den Stadtwerken regelmäßig in Kontakt sind, weil sie Lieferant von Strom, Gas und Wasser sind, haben wir überlegt, was man machen könnte“, erzählt er.
Die Idee mit Diabond-Platten zu arbeiten, wie es die Stadtwerke bereits im Hammertal an einem Objekt gemacht hatten, wurde aus Kostengründen verworfen. Schließlich war man sich einig, die Wände bemalen, respektive besprühen zu lassen. Für die Umsetzung konnte der Dortmunder Künstler Denis Klatt gewonnen werden. Gearbeitet wurde mit allen Tricks. Beispielsweise wurden die Motive mit einem Beamer auf die Wände projiziert und Konturen und Farben entsprechend aufgesprüht.
„Einen großen Teil hat die Arbeit am Computer ausgemacht“, sagt Denis Klatt, „ich hätte es auch frei aus der Hand machen können. Aber das wäre nicht mehr wirtschaftlich gewesen und hätte den Kostenrahmen gesprengt.“
Mit dem Ergebnis sind alle zufrieden. „Wir haben anschließend noch Lampen angebracht, die die Station beleuchten“, sagt Rainer Altenberend, Technischer Leiter der Stadtwerke. Und führt aus: „Wir haben uns auch zur Aufgabe gemacht, Beiträge zu leisten, damit Witten schöner wird. Und dank der Kooperation mit einem Traditionsunternehmen ist das hervorragend gelungen.“
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