Wiesenviertelfest war wieder gut besucht

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Kinder hatten ihren Spaß mit Schnecke Andrea Ragner.

Selbst zum Teil widriges Wetter konnte nicht verhindern, dass am Samstag mehrere Tausend Besucher zum Wiesenviertelfest strömten. Zwischen Humboldtplatz und unterer Bahnhofstraße gab es auch bei der fünften Ausgabe der Veranstaltung viel zu entdecken.

An zahlreichen Ständen informierten Vereine, Organisationen und Schulen über ihre Arbeit und boten Mitmachaktionen an. Angefangen vom Glücksrad, bei dem Kinder kleine Preise gewinnen konnten, über Kinderschminken, der Möglichkeit, Vogelhäuschen und Holzhocker zu bauen, zu schmieden oder gemeinsam zu kochen, bis hin zum „Shoot-out“, bei dem unter allen Hobby-Kickern derjenige mit dem strammsten Schuss gesucht wurde, gab es mehr als genug Gelegenheiten, aktiv tätig zu werden und sich zu amüsieren.
Auch kulinarisch wurde einiges geboten. Ob traditionelle Bratwurst, frische Pommes, vegetarische, vegane, internationale oder exotische Kost – hier war im wahrsten Sinne des Wortes für nahezu jeden Geschmack etwas dabei. Dabei durfte selbstverständlich auch „Pulled Pork“ nicht fehlen, ein klassisches Barbecue-Gericht, das hierzulande immer mehr in Mode kommt, und das in mehreren Ständen in unterschiedlichen Varianten angeboten wurde. Wer es eilig hatte, nahm sein Gericht „auf die Hand“, für diejenigen Besucher, die es lieber gemütlich mochten, waren an vielen Stellen der Wiesen-, Stein- oder Hammerstraße Biertische und Bänke aufgebaut, an denen man es sich schmecken lassen konnte.
Diejenigen, die es lieber politisch mochten, kamen beim Wiesenviertelfest ebenfalls auf ihre Kosten. Zettel und Flugblätter für dieses und gegen jenes wurden zuhauf verteilt, und in einem Hinterhof an der Steinstraße gab es sogar eine Podiumsdiskussion zum Thema „Wir machen Stadt“, bei der Experten vom „Gängeviertel Hamburg“, dem „Holzmarkt25 Berlin“, der „Utopiastadt Wuppertal“, dem „Samtweberviertel Krefeld“ und der GLS-Bank ihre Meinungen zum Thema kund taten.
Musikalisch ging es auf zwei Bühnen – eine am Humboldtplatz, eine an der Wiesenstraße – zur Sache. Von mittags bis abends gab es durchgängig Live-Musik. Mit Rock, Pop, Funk, Soul, Swing, Punk, Ska und Coversogs wurde ein breites musikalisches Spektrum abgedeckt, bei dem für nahezu alle Besucher etwas dabei war. Diejenigen, die nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung immer noch nicht genug von Musik hatten, konnten sich am späten Abend bei der „Aftershow-Party“ in der Werkstadt chillige Reggae-Klänge zu Gemüte führen, die von den „Ruhr Riddims“ an den Plattentellern zusammengemischt wurden.
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