Frauenempfang: Mit oder ohne Quote - Frauen gehören nach vorne

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Clarissa Bader, Vorsitzende des DGB-Kreisverbandes Ennepe-Ruhr, Claudia Pyras, Geschäftsführerin der Siedlungsgesellschaft Witten, und Birgit Zoerner, Sozialdezernentin der Stadt Dortmund diskutierten mit einer vierten erfolgreichen Frau: der Wittenerin Christel Humme, MdB a.D., (2.v.r.) über ihre Schwierigkeiten und Stärken beim Erfolg im Beruf. (Foto: ASF)
Witten: Mondo | Mit oder ohne Quote - Frauen gehören nach vorne: Das galt beim Frauenempfang aus Anlasse des internationalen Frauentages der

Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (

ASF) im Mondo in Witten für die Talkrunde aber auch für das Kulturprogramm.

Die gesetzliche Regelung zur Quote für Frauen in Aufsichtsräten ist gerade im Bundestag beschlossen, da stand das Thema Frauenkarrieren/Quote im Mittelpunkt des Polittalks der ASF.
Clarissa Bader, Vorsitzende des DGB-Kreisverbandes Ennepe-Ruhr, Claudia Pyras, Geschäftsführerin der Siedlungsgesellschaft Witten, und Birgit Zoerner, Sozialdezernentin der Stadt Dortmund diskutierten mit einer vierten erfolgreichen Frau: der Wittenerin Christel Humme (MdB a.D.) über ihre Schwierigkeiten und Stärken beim Erfolg im Beruf.

Frauen-Quote kann nur ein Anfang sein

Alle unterstrichen, dass die beschlossene Quote nur ein Einstieg in weitergehende Regelungen sein kann. Leider immer noch nicht selbstverständlich sei, dass Frauen ihren Weg gehen können. Wichtig sei selbstbewusstes Auftreten und Überzeugen. Neben der notwendigen Sachkompetenz half jeder etwas anderes: Birgit Zörner lernte beim Handball mit Siegen und Niederlagen umzugehen, Clarissa Bader argumentierte beharrlich und Claudia Pyras kletterte auch schon auf die 4. Etage eines Rohbaus um zu demonstrieren, was sie wollte.

Beruf und Familie nach wie vor schwierig

Als schwierig wird immer noch die Koordination von Beruf und Familie beziehungsweise Lebenswelt eingeschätzt - trotz deutlicher Verbesserungen in der Kinderbetreuung. Familienarbeit wird immer noch überwiegend von Frauen geleistet, dazu kommt die Pflege der Angehörigen. Das alles sind Stolpersteine beim Erklimmen der Karriereleiter.

Fazit: Drei unterschiedliche Lebenswege von Frauen aus der Region, die es geschafft haben - drei erfolgreiche Frauen - und es gibt nicht den Königsweg zum Erfolg im Beruf, aber noch einigen Spielraum bei den Verbesserungen der Rahmenbedingungen um gleiche Chancen für Frauen und Männer zu gewährleisten.
Im auf die Diskussion folgenden Theaterstück hatten Männer keine Chance: Jule Vollmer und Brigitte Koch schlüpften in unterschiedliche Rollen im „Damenkarusell“ und dokumentierten auch so verschiedene Frauenbiographien zur großen Unterhaltung der anwesenden Frauen - und einigen wenigen Männern.
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