HSV-Special: Interview mit Thomas Radtke

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Geht seit vier Jahren für den HSV auf Torejagd: Thomas Radtke zählt zu den Eckpfeilern der Landesliga-Mannschaft. (Foto: Thomas Radtke)

Es ist soweit, heute gibt's den letzten Teil des HSV-Specials auf lokalkompass.de
Thomas Radtke, Flügelflitzer der 1. Herrenmannschaft stand Rede und Antwort, spricht über die Entwicklung der Landesliga-Truppe und darüber, warum er nach Herbede kam. Außerdem erzählt Radtke, was ihm am HSV Herbede so gut gefällt.
Heute also - im letzten Teil des HSV-Specials.

Wie kamst du zum HSV und vor allem warum?

Ich spiele seit nunmehr vier Jahren beim HSV, um genau zu sein seit Juli 2009. Der Wechsel kam damals dadurch zustande, dass ich nach 15 Jahren in Ruhrtal einfach mal was anderes sehen musste. Bedingt durch meine Bundeswehrzeit konnte ich zudem nicht regelmäßig trainieren.. Der HSV war zum Zeitpunkt meines Wechsels im Umbruch, es war zu sehen, dass dort eine junge, hungrige Mannschaft nach oben will – das hat mir auf Anhieb gefallen. Einige Spieler wechselten ja im selben Jahr zum HSV wie ich (unter anderem Marcel Ruschau, Walter Haupt).

Wie siehst du die Entwicklung des Vereins?

Die Entwicklung sehe ich sehr positiv. Es gab bedingt durch Aufstiege in den letzten 3 Jahren am Saisonende immer etwas zu feiern. Zwar nur einmal durch einen Aufstieg der ersten Mannschaft, aber das macht ja das Vereinsleben aus, dass man Erfolge zusammen feiert (lacht).

Was gefällt dir denn am HSV Herbede besonders gut?

Ich denke es herrscht hier ein sehr familiäres Verhältnis. Das Verhältnis zwischen sportlichem Ehrgeiz und Spaß stimmt beim HSV. Wenn man sieht, dass bei einem Auswärtsspiel unserer Mannschaft fast 100 Herbeder schwarz-weiße Schilder hochhalten um Flagge zu zeigen, zeugt dies schon von enormem Zusammenhalt innerhalb des Vereins. Es wird sich unterstützt, auch außerhalb des Spielfeldes.

Natürlich wollen wir dein Team nicht außen vor lassen – wie schätzt du die Situation der 1. Herrenmannschaft ein.

Tabellarisch ist die Situation momentan eher bescheiden. Immerhin sind wir noch drei Punkte vor einem Abstiegsplatz, der Abstand könnte aber deutlich höher sein, hätten wir nicht fünf Partien nur mit einem Remis beendet. Wir sind noch in einem Entwicklungsprozess, das muss jedem klar sein. Die meisten Spieler von uns haben noch nie auf diesem Niveau gespielt, sodass wir in der letzten Minute zu oft die Nerven verlieren und wichtige Punkte liegen lassen haben. Wir werden aber in der Liga bleiben, da bin ich optimistisch. Wir trainieren hart und selbst jetzt zur Osterzeit sind wir nicht weniger als zwölf Leute beim Training.

Was ist beim HSV Herbede denn noch verbesserungswürdig?

Grundsätzlich ist am Verein überhaupt nichts zu verbessern.
Selbstverständlich gibt es hier und da Dinge die nicht rund laufen aber ich denke, dass jeder im Verein sein Bestes gibt um ein harmonisches Vereinsleben zu schaffen.
Dies gelingt sehr gut und genau deshalb fühle ich mich beim HSV so wohl.
Leider kann man bestimmte Rahmenbedingungen nicht ändern. Darunter zählen beispielsweise die Hallenzeitvergabe der 2. Mannschaft oder die fehlenden Spiegel in der Kabine (lacht).


Morgen ist es soweit: Witten Aktuell erscheint, mit der großen Doppel-Sonderseite zum HSV Herbede. Ich freue mich über Feedback!
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