Auch nach 700 Shows ist noch lange nicht Schluss... Pamela Falcon feiert mit ihren „New York Nights“ ein außergewöhnliches Jubiläum

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Energiebündel Pamela Falcon bittet am Mittwoch zur 700. Show ins „Riff“.Foto: Veranstalter (Foto: Veranstalter)

Als sie begann, da war Gerhard Schröder gerade mal ein Jahr als Bundeskanzler im Amt, wir lebten in einem anderen Jahrtausend und zahlten mit D-Mark: Am 15. Dezember 1999 feierte Pamela Falcons Live-Show „New York Nights“ Premiere im „Riff“. Was damals ganz bestimmt niemand gedacht hat: mehr als 13 Jahre später rockt sie immer noch Woche für Woche das Haus. Am Mittwoch, 17. April, steigt die 700. Show. Und eines ist sicher: Es wird nicht die letzte sein...

„Wenn es gut läuft, dann rechnet man vielleicht mit ein paar Jahren, aber dass wir jetzt unsere 700. Show feiern dürfen, ist einzig und allein unseren Fans zu verdanken“, blicken Pamela Falcon und ihr Ex-Ehemann und Manager Al Falcon zurück. Und nirgendwo sonst in Deutschland, so wissen die beiden, gibt es ein Live-Event, das seit so vielen Jahren so erfolgreich läuft.

Die gebürtige New Yorkerin Pamela Falcon legt großen Wert darauf, dass der Erfolg dieses Dauerbrenners nicht allein ihr Verdienst ist: „Mein Dank gilt vor allem meiner Band, die Woche für Woche phantastische Arbeit leistet, und den vielen Gästen, die schon hier in Bochum auf der Bühne standen.

Und bei der 700. Show am Mittwoch dürfte es richtig eng werden auf der „Riff“-Bühne - so viele illustre Gäste haben sich angekündigt. Mit von der Partie sind: Rolf Stahlhoven von den „Söhnen Mannheims“, die Wittenerin Brigitte Lorenz, die sich bei der letzten Staffel der Casting-Show „The Voice of Germany“ zwar in die Herzen der Zuschauer, aber leider nicht bis ins Finale sang; der charismatische Sänger Daniel Vorholt, seit langem ein echter Publikumsliebling im „Riff“; Vollblutmusikerin Ramona Nerra, Mitglied der Düsseldorfer Band „Fresh Music Live“ und Finalistin der ersten Staffel von „The Voice of Germany“; sowie Vanessa Ekpenyong, die mit ihrer imposanten Stimme schon im TV-Format „Hit-Giganten“ beeindruckte. Einlass ist am Mittwoch wie immer um 20 Uhr; Showbeginn um 21 Uhr.

Alles in allem, so schätzt Al Falcon, waren im Laufe der Zeit mehrere hundert Gastmusiker und -Sänger im „Riff“-Club zu Gast - darunter einige Künstler mit TV-Prominenz wie Uwe Ochsenknecht, Stefanie Heinzmann oder Reinhold Beckmann, aber auch viele „Geheimtipps“, deren Namen in erster Linie Musikfans bekannt sein dürften, wie etwa Sting-Gitarrist Hiram Bullock.

Pamela Falcon erinnert sich liebevoll an ihren ganz persönlichen Lieblingsgast: „Henning Schwarzhoff wird immer einen besonderen Platz in unseren Herzen behalten.“ Der große Mann mit dem großen Herzen und der noch größeren Stimme starb vor etwa zwei Jahren. „Er war von Anfang an fast jede Woche da - und selbst, wenn er ‚nur‘ Besucher war, kam er meist für ein oder zwei Songs spontan auf die Bühne gesprungen.“

Doch nicht nur unter den musikalischen Gästen gab es im Laufe der 700 Shows viele „Wiederholungstäter“ - auch unter den Zuschauern gibt es viele Stammgäste, die regelmäßig im „Riff“ zu Gast sind. Kein Wunder also, dass die „New York Nights“ auch schon einige Ehen gestiftet haben: „Es sind über zehn Paare, von denen wir wissen, dass sie sich hier kennen gelernt haben“, berichten Pam und Al Falcon. Und ein paar Mal haben Pam und ihre Band anschließend auch bei der Hochzeit gespielt.

„Die größten Fans sind wohl das Ehepaar Örni und Angelika Kotzyba“, schmunzelt Al Falcon. Die beiden waren bei 95% aller Shows dabei.“ Nur wenn sie in den Urlaub fahren, verpassen sie eine Show. Bei den Musikern ist das Paar äußerst beliebt: „Sie bringen jedes Mal Süßigkeiten für die Band mit.“ Aber auch das Ehepaar Martin und Paola Krone ist ein heißer Anwärter auf den Titel zum „Biggest-Fan-Alive“: Die beiden sind regelmäßig im Riff und tragen „I Love Pamela“ T-Shirts. Paola hat zudem einen Pamela-Falcon-Fanclub auf Facebook gegründet und filmt die Shows immer fleißig.

„Den größten Besucher-Zulauf haben wir natürlich vor Feiertagen, bei runden Jubiläen, oder wenn sich besonders prominente Gäste angekündigt haben“, erläutert Al Falcon. „Am vollsten war es bei den ‚New York Nights‘ aber bei der Halloween-Party 2001 - inklusive einiger Beschwerden vom Ordnungsamt.“ Doch auch abgesehen von solchen „Kleinigkeiten“ ging in den letzten Jahren nicht alles reibungslos über die Bühne - Al Falcon erinnert sich: „Einmal hatten wir tatsächlich einen kompletten Stromausfall mitten in der Show.“ Der Grund: Bauarbeiten der Bahn auf ihrem Gelände direkt hinter dem „Riff“. „Auch mehrere Anrufe bei der Bahn und den Stadtwerken konnten das Problem nicht beheben.“ Doch für Pamela Falcon und ihre Musiker galt die amerikanische Künstler-Weisheit: „The show must go on!“: „Wir haben die Show dann wirklich komplett unplugged und allein mit Kerzenbeleuchtung zu Ende gespielt.“
Die 700. Show soll nicht die letzte sein. Für ihre 1000. Show hat Pamela Falcon jedenfalls schon mal einen Wunsch-Gast: Tina Turner. „Das wäre wirklich der Wahnsinn!“
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