Augusta-Seniorenheim verabschiedet „Doppel-Rentnerin“ Christa Katscher

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Dipl.-Kfm. Ulrich Froese und Monika Borggrebe von der Geschäftsführung verabschiedeten Christa Katscher (li.) mit einem Blumenstrauß.
„In Rente gehen“ – darüber kann Christa Katscher nur lachen. „Einmal ist kein Mal“, sagt die jung gebliebene Mitarbeiterin des Augusta-Seniorenheims in Linden und meldet sich nun, nach über 42 Dienstjahren, schon zum zweiten Mal ab in den Ruhestand, der sicher auch diesmal kein richtiger sein wird. Bereits im Februar 1991 hatte die jetzt 85jährige das gesetzliche Rentenalter erreicht. „Ich wollte doch nicht zum sprichwörtlichen alten Eisen gehören“, sagt die überzeugte „Doppel-Rentnerin“ lachend. „Da habe ich eben noch mal 25 Jahre drangehängt.“

Jetzt aber soll wohl doch Schluss sein. Augusta-Geschäftsführer Ulrich Froese, Heimleiter Norbert Bongartz und viele KollegInnnen und langjährige Weggefährten waren jetzt gekommen, um offiziell (zum zweiten Mal) von Christa Katscher Abschied zu nehmen. „Manche“, stellt sie lächelnd fest, „waren bei meinem ersten Abschied noch gar nicht im Unternehmen.“

Angefangen hatte alles im Oktober 1973 im Evangelischen Krankenhaus Linden, wo sie seit 1984 für die Abrechnung des Seniorenheims „Am Glockengarten“ verantwortlich war. Das Augusta hatte das städtische Heim einige Jahre bewirtschaftet, bevor 1994 das eigene Augusta Seniorenheim bezugsfertig war. Dort war Christa Katscher dann viele Jahre in der Verwaltung tätig und unterstützte auch noch nach ihrem gesetzlichen Renteneintritt 1991 weiterhin die Buchhaltung und die Abrechnungsstelle.

Die „Doppelrentnerin“ ist immer noch topfit und sieht nicht nur jünger aus, als es die Zahl ihrer Lebensjahre sagt. Zukünftig wird sie sich also noch weiter sozial engagieren, eventuell sogar noch ein Studium anfangen. „Natürlich bin ich vor allem weiterhin für meine Familie und hier ins besondere für meine beiden Enkelkinder Daniel und Lukas da“, sagt sie, “aber meine alten Kolleginnen und Kollegen werde ich auch weiter besuchen.“ Nach all den Jahren seien ihr alle ans Herz gewachsen und „da möchte man schon wissen, ob es auch allen gut geht.“
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