Schwarzfahrerin rastet aus - Zugbegleiterin geschlagen und getreten

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Bundespolizei auf Streife auf dem Bahnsteig (Foto: Bundespolizei)
Eine 33-jährige Schwarzfahrerin rastete am Dienstag, 6. August, im Bochumer Hauptbahnhof aus. Eine 48-jährige Zugbegleiterin wurde durch Schläge und Tritte der Frau verletzt. Bundespolizisten nahmen die Frau in Gewahrsam.

Als die Zugbegleiterin in der RB 40 aus Hagen kommend den Fahrausweis der Bochumerin kontrollieren wollte, begann diese sofort damit die 48-jährige Zugbegleiterin lautstark zu beleidigen. Da die renitente Frau offensichtlich keinen Fahrausweis besaß, verließ die Zugbegleiterin, zusammen mit der Bochumerin, den Zug im Bochumer Hauptbahnhof.

Im Personentunnel soll die 33-Jährige dann ohne erkennbaren Grund, auf die 48-Jährige eingetreten und geprügelt haben. Erst als ein Reisender Zivilcourage zeigte und die Angreiferin festhielt, stellte diese ihren Angriff ein.

Bundespolizisten nahmen die Frau in Gewahrsam. Da diese auch die Beamten lautstark beleidigte, wurde sie zur Wache gebracht. Auch dort verhielt sich die Bochumerin aggressiv und äußerst unkooperativ gegenüber den Beamten. Das Motiv ihres Handelns konnten die Beamten nicht ermitteln.

Gegen die 33-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen Leistungserschleichung und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Die 48-jährige Zugbegleiterin wurde durch die Angriffe an der Schläfe, der Lippe und den Zähnen verletzt. Sie begab sich selbständig in ärztliche Behandlung.
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