Windpark komplett am Netz

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Alle 40 Windenergieanlagen des Stadtwerke-Windparks vor Borkum sind am Netz und produzieren Strom. Foto: Stadtwerke Bochum (Foto: STWBO)

Alle 40 Windenergieanlagen des ersten rein kommunalen Offshore-Windparks in der Nordsee mit einer Leistung von insgesamt 200 Megawatt sind nun am Netz und produzieren Strom.

„Mit der vollständigen Inbetriebnahme des Trianel Windparks Borkum ist das kommunale Pionierprojekt vollendet. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zum Ausbau der Windkraft auf hoher See”, freut sich Dietmar Spohn, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum.
Der Bochumer Energieversorger ist mit 18,5 Prozent an dem Projekt beteiligt. Der Anteil der Stadtwerke Bochum an der jährlichen Stromproduktion reicht rechnerisch aus, um 42 000 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom zu versorgen.

Der Bau des Windparks rund 45 Kilometer vor der Küste der Nordseeinsel Borkum startete im September 2011 mit der Errichtung der Tripod-Fundamente. Sorge bereitete lange die Netzanbindung. Der Übertragungsnetzbetreiber hatte die Netzanbindung immer wieder verschoben. „Rund ein Jahr nach der baulichen Fertigstellung des Offshore-Windparks sind jetzt alle Anlagen mit einer Leistung von je fünf Megawatt im Probebetrieb“, erläutert Dietmar Spohn. In dieser Zeit werden nun technische Details überprüft und alle Betriebsphasen der Anlagen des Typs AREVA Wind M5000 getestet. Im August werden die Anlagen in den Regelbetrieb überführt.

Die Koordinierung der technischen Betriebsführung des Trianel Windparks Borkum erfolgt von Land aus. Der Windpark und das Umspannwerk werden aus dem Betriebsbüro in Emden überwacht und gesteuert. Der Trianel Windpark Borkum wird pro Jahr auf Basis der erwarteten 4 000 Volllaststunden über 800 Gigawattstunden Strom (800 Millionen Kilowattstunden) produzieren. Die Strommenge reicht rechnerisch aus, um über 200 000 Haushalte zu versorgen. Neben den Stadtwerken Bochum sind weitere 32 Stadtwerke und Regionalversorger aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz sowie die Stadtwerke-Kooperation Trianel am Offshore-Windpark beteiligt. Gemeinsam haben sie rund eine Milliarde Euro in das Pionierprojekt investiert.
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