Frauen verändern die Kirche!? 40 Jahre Gleichstellung in Westfalen – Gottesdienst und Talkrunde

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Damenschuhe unter dem Talar – vor 40 Jahre noch undenkbar. Daran erinnert am 14. November eine Veranstaltung des Frauenreferats in der Pauluskirche.

Mit einem Gottesdienst und einer anschließenden Talkrunde erinnert das Frauenreferat im Evangelischen Kirchenkreis Bochum am Freitag (14. November) um 18.30 Uhr in der Pauluskirche an die Gleichstellung von Pfarrerinnen und Pfarrern in Westfalen vor 40 Jahren.

Die Bochumer Pfarrerin Ursula Schafmeister war eine der ersten in der westfälischen Kirche. Bis heute sind ihr viele weitere gefolgt: Frauen auf der Kanzel - heute ein gewohntes Bild, doch erst seit 40 Jahren sind Theologinnen ihren männlichen Kollegen rechtlich gleichgestellt und dürfen z. B. heiraten.

Eine Geschichte – spannend wie ein Krimi. Und tatsächlich gibt es einen Krimi, der diese Geschichte aufgreift: „Kohlenstaub“ der Dortmunder Pfarrerin und Krimiautorin Anne-Kathrin Koppetsch hat eine evangelische Pfarrerin und Detektivin als Hauptfigur, die im Dortmund der frühen sechziger Jahre ermittelt. Im Gottesdienst soll mit der Romanheldin zusammen auf Spurensuche nach 40 Jahren Frauengeschichte in der westfälischen Kirche gegangen werden.

In der Talkrunde im Anschluss werden im Kirchencafé an der Pariser Straße die Bochumer Erfahrungen aus diesen 40 Jahren lebendig. Frauen aus unterschiedlichen Perspektiven berichten, u.a. Annemarie Grajetzki, Initiatorin des Frauenreferates in Bochum und langjähriges Mitglied des landeskirchlichen Frauenausschusses, Christina Ossenberg-Gentemann, Pfarrerin in Harpen und Organisatorin der Ausstellung „80 Jahre Theologinnen in Westfalen“ und Martina Jericho, Kirchmeisterin aus Harpen, sowie Eva-Maria Ranft und Susanne Kuhles, Pfarrerinnen im Frauenreferat.
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