So feiern die Senioren ihren Karneval in Bochum

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Das Rheinische Kindertanzcorps Echte Fründe der Flittarder Karnevalsgesellschaft bei ihrem Auftritt beim Seniorenkarneval in Bochum
Bochum: RuhrCongress Bochum |

Feiern ist keine Frage des Alters – und schon gar nicht im Karneval. Rund 300 junge Alte waren am Mittwoch in den RuhrCongress Bochum gekommen, um auch in diesem Jahr wieder beim Bochumer Seniorenkarneval fröhlich miteinander zu schunkeln, zu singen und ein abwechslungsreiches karnevalistisches Bühnenprogramm zu genießen.

Die Veranstaltung hat Tradition. Bis vor vier Jahren war noch das Sozialamt der Stadt Bochum Veranstalter, danach übernahm die Bochumer Veranstaltungs GmbH diese Funktion. Von da ab ging es mit dem Interesse der Senioren bergab. Waren es vor vier Jahren 1600 Senioren sind es jetzt nur 300. Viele Senioren beschwerten sich über höhere Preise und bleiben leider immer mehr dieser Veranstaltung fern.
Das Programm, für das seit vielen Jahren der Festausschuss Bochumer Karneval mit seinem Präsidenten Bernd Lohof zuständig ist, hätte einen vollen Saal verdient gehabt.
Nach der Begrüßung durch den Sitzungspräsidenten Bernd Lohof ging es richtig los.
Eingestimmt wurde die Seniorinnen und Senioren von Fiete Adam (Ruhrlandbühne) mit seinen Stimmungsliedern. Zum Seniorenkarneval kommen sie besonders gerne, das Duo „Lang und Kurz“ vom Kolping Karneval Linden. Das Tanzpaar vom Querenburger Karnevalsverein, die Stadtgarde Bochum und das Gardetanztrio von der Ruhrlandbühne sorgten tänzerisch für Frohsinn und Entzücken. Auch Andre Hölscher als Bauer Schulte-Brömmelkamp aus Kattenvenne sorgte mit komödiantischem Auftritt für Ausgelassenheit. Für die Abteilung singen, schunkeln und tanzen waren Carsten Becker (Musik- und Tanzverein Bochum-Süd-West) und das Howard Carpendale Double (Udo Menningen) zuständig. Bei den Schlagern und Karnevalsliedern konnten Senioren so richtig Gas geben. Höhepunkt aber war der Auftritt des rheinischen Kindertanzcorps Echte Fründe der Flittarder Karnevalsgesellschaft mit seinen über 50 Aktiven. Ihre Tänze ließen keine Wünsche offen, sie wurden vorgetragen mit großer Exaktheit bei den Hebe- und Wurffiguren. Bis fast an die Decke der Bühne wurden die Tänzerinnen geschleudert und sicher wieder aufgefangen.Pyramiden gab es in verschiedenen Ausführungen.
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