Bündnis unter neuem Vorsitz

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Mit der Gründung im November 2009 haben sie dem Bochumer Bündnis gegen Depression erfolgreich zu einem guten Start verholfen.
Zwei Jahre lang haben sie es in der Intention geleitet, ihm den Weg zu ebnen und es in Bochum als einen Verein zu etablieren, der von vielen Menschen wahrgenommen werden kann und möglichst viele anspricht. Jetzt haben sie beschlossen, die Leitung in neue Hände abzugeben.

Am Dienstag, 06. März 2012 verabschiedeten sich Prof. Dr. Georg Juckel, Ärztlicher Direktor der Bochumer LWL-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und Dr. med. Jürgen Höffler, Chefarzt der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie des Martin-Luther-Krankenhauses Wattenscheid in der einberufenen ordentlichen Mitgliederversammlung von ihrer zweijährigen Vorstandstätigkeit.

Diese war mit engagierter Unterstützung aller Mitglieder durch zahlreiche Aktionen geprägt, die die Depression in ihren verschiedenen Facetten zeigten und eine sehr belastende Erkrankung verstärkt in das öffentliche Blickfeld zu rücken verstanden.

Mit monatlichen Vorträgen an verschiedenen Orten und Einrichtungen der Stadt, mit der Teilnahme am „Still-Leben“ auf der A 40 im Sommer 2010, einer zweitägigen Präsenz auf dem Bochumer Weihnachtsmarkt an den schneereichen Tagen des Dezember 2010 und der Teilnahme am Selbsthilfetag in der Innenstadt im September 2011 war man tatkräftig darum bemüht, immer im Gespräch zu bleiben und für Betroffene auch direkt ansprechbar zu sein.
Dass sie dem Bündnis erhalten bleiben und die Aktivitäten weiter unterstützen werden, haben Prof. Juckel und Dr. Höffler bereits bekräftigt.

Der neue Vorstand, gebildet von Dr. Knut Hoffmann, stellvertretender Ärztlicher Direktor der LWL-Klinik Bochum, Sabine Schemmann als Fürsprecherin von der Erkrankung Betroffener und Holger Rüsberg vom Verein für psychosoziale Betreuung als wiedergewähltem Vertreter werden die für 2012 bereits abgestimmten Aktivitäten im Sinne der Bündnisziele begleiten und weiterführen.
Besonderes Augenmerk soll dabei künftig neben aufklärenden Vorträgen auch verstärkt auf die Belange Betroffener gerichtet werden.

Mit der veränderten Zusammensetzung des Vorstands und der Wahl einer mit den Erschwernissen der Erkrankung, den Behandlungssituationen und -anforderungen sowie deren Chancen und Risiken vertrauten Ansprechpartnerin erhofft man sich, verstärkt Betroffene zu erreichen, zu einer möglichst aktiven Mitgliedschaft zu motivieren und so gezielt auf die Bedürfnisse depressiv erkrankter Menschen eingehen und positiv verändernd einwirken zu können.

Über die jeweils geplanten Aktionen und die alle zwei Monate stattfindenden öffentlichen Sitzungen wird auch künftig auf Lokalkompass berichtet werden. Weiterführende Informationen können jederzeit der Internetseite des Bündnisses http://www.bochumer-buendnis-depression.de entnommen werden.

Am Sonntag, 25. März 2012 wird das Bündnis mit einem Informationsstand bei der ersten Bochumer Gesundheitsmesse vertreten sein, die das Medizinische Qualitätsnetz der Bochumer Haus- und Fachärzte (MedQN) von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr in der Stadtparkgastronomie ausrichtet.
Infos zur Veranstaltung und den vom MedQN geplanten Fachvorträgen können unter http://www.medqn.de abgerufen werden.

Autor:

Sabine Schemmann aus Bochum

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