Mit PS und Stil am Ostpol - 7er BMWs erobern Bönener Förderturm

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Weit über 100 Fans der BMW 7er-Reihe kamen aus ganz Deutschland zum Treffen nach Bönen. (Foto: Christian Schütt)
 
Eine Allee aus Boliden beim Bönener Treffen der deutschen Fan-Community um das Kultauto aus München. (Foto: Daniel Fosgate)
Bönen: Förderturm Bönen - Ostpol |

Obwohl die Modelle schnell und furios sind, ist die Stimmung auf dem Fantreffen von 7er BMW-Liebhabern am Ostpol des Ruhrgebiets, dem einstigen Fördertum in Bönen, eine andere als bei sonstigen Autoshows.

Vielleicht liegt es daran, dass sich der 7er BMW nur schlecht als Geldanlage eignet oder die Freunde des Münchener Fabrikats eher Wert auf Praktisches zu legen scheinen. „Da gibt es am meisten Auto für das Geld“, erklärt der Organisator des BMW 7er-Treffens Christian Schütt auf dem dreizehnten Jahrestreffen der größten Internet-Gemeinschaft zum Thema.
Das erste Mal lockte das Kultauto seine Anhänger nach Bönen auf das einstige Zechengelände am Alfred-Fischer-Platz 1 mit der östlichsten Landmarke des Ruhrgebiets. Über 100 Sammler, Bastler und Freunde des flink-komfortablen Gefährts folgen am Pfingstwochenende dem Ruf. Schütt ergänzt: „Tiefergelegte oder getunte Autos wird man dagegen kaum antreffen, vielmehr geht es meist gediegen zu - so wie es zu dieser Fahrzeugklasse passt“.

Der Bönener Förderturm war Zeuge eines spektakulären Treffens von BMW 7er-Fans

Vor 14 Jahren erlag der in Unna lebende Bauingenieur Christian Schütt dem 7er-Fieber. Und gab seiner Leidenschaft auf eigener Internetseite freien Lauf. Mittlerweile hat seine Seite www.7-forum.com mit entsprechender Plattform zum Austausch über 30 000 Mitglieder, Freundschaften haben sich gebildet und es geht zusammen in den Urlaub - natürlich mit den 7er BMWs. „Meine Freundin hat dafür Verständnis und macht auch mit“, freut sich der Mann hinter dem Meeting, der in sein BMW-Modell viel Arbeit, etliche Raten, Liebe und circa 130 000 Euro investiert hat.
Die Anhänger der 7er-Limousinenreihe sind laut Schütt ganz unterschiedlich: „Das reicht vom LKW-Fahrer und Malocher bis hin zum Arzt“. Und alle gehen unterschiedlich mit dem Objekt der Begierde um. „Manche pflegen ihr Auto sehr sorgsam und lassen es lieber in der Garage, einige sind mehr die Schrauber und mögen vor allem das Arbeiten am Auto und für andere widerrum ist der 7er einfach ein bequemer und qualitativ hochwertiger Alltagsgegenstand“, unterstreicht der Experte.
Auf dem Programm der nicht-kommerziellen Veranstaltung stand die Besichtigung des Förderturms, eine Rallye auf dem Zechengelände, ein BMW-Konvoi zum Phoenix-West-Gelände nach Dortmund und zum Schloss Nordkirchen sowie eine Fahrzeugbewertung und eine gemeinsame Party im Förderturm.
Besonders herausstechend war der Auftritt des seltenen BMW L7. „Der wurde ab 1997 in einer Auflage von weniger als 1000 Autos vor allem für die Märkte Vereinigte Staaten, Asien und Arabien produziert“, weiß der Organisator. „Das Auto ist im Vergleich zum normalen 7er an der B-Säule um 25 cm verlängert und innen besonders luxuriös ausgestattet worden“.

Hintergrund: Die BMW 7er-Reihe

Die Oberklasse-Limousine wird seit 1977 gebaut. Fünf Modelle sind erschienen, ein sechstes soll noch dieses Jahr folgen und mit einer Fernbedienung in der Garage einzuparken sein. BMW spendiert der 7er-Reihe regelmäßig seinen aktuellen Forschungsstand. Fans schätzen das Verhältnis von Ausstattung und Preis. Das Tunen der BMW 7er ist weitestgehend verpönt.
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