Sperrmüllhaufen brennt in Bismarck

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Der brennende Sperrmüll war nicht ganz einfach zu erreichen. Foto: Feuerwehr Gelsenkirchen

Schon wieder musste die Feuerwehr am Montag einen brennenden Sperrmüllhaufen im Hinterhof eines Hauses in Bismarck löschen, weil das Feuer schon auf Nachbargebäude übergegriffen war. Erst letzte Woche musste Sperrmüll in Rotthausen gelöscht werden. Dabei schlugen die Flammen so hoch, dass in einer Wohnung die Fensterscheiben barsten.

Gegen 16:35 Uhr meldeten Anrufer am Montag, 15. Mai, einen brennenden Sperrmüllhaufen im Hinterhof eines Wohnhauses an der Ferdinandstraße im Stadtteil Bismarck.
Das Feuer war bei Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwache Altstadt bereits auf das angrenzende Gebäude übergegriffen. Eine Fensterscheibe war geborsten und Flammen schlugen in das Gebäude.

Lage war unsicher in Bezug auf mögliche Bewohner

Da nicht zweifelsfrei klar war, ob sich in dem angrenzenden Gebäude noch Personen aufhalten wurden unter dem Einsatzstichwort "Brand 2" weitere Einsatzkräfte der Feuerwache Seestraße sowie des Löschzuges Erle-Süd der Freiwilligen Feuerwehr hinzugerufen.
Die Feuerwehr konnte jedoch durch ihr rasches Eingreifen eine Brandausbreitung im betroffenen Gebäudeteil und im Innenhof verhindern. Wie sich bei der Kontrolle herausstellte waren beide betroffenen Gebäude zum Einsatzzeitpunkt unbewohnt.

Feuer konnte schnell gelöscht werden

Der eigentliche Brandherd im Hinterhof konnte rasch mit zwei Strahlrohren und einem Schaumteppich unter Kontrolle gebracht werden. Beide Gebäude wurden anschließend umfangreich belüftet, so dass der Einsatz nach gut anderthalb Stunden endete.
Aufgrund der anfänglichen massiven Rauchentwicklung war auch ein angrenzender Einzelhandelsmarkt verqualmt. Auch dieser wurde gelüftet, die städtische Lebensmittelüberwachung wurde ebenfalls hinzugerufen.
Personen kamen nicht zu Schaden.
Im Einsatz waren die ständig besetzten Feuerwachen Altstadt und Buer sowie der Löschzug Erle-Süd der Freiwilligen Feuerwehr mit insgesamt 40 Einsatzkräften.
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