Englisches Frühstück mit „scrambled eggs“

Anzeige
„Sausages“, „scrambled eggs“ und „baked beans“ für ihr „English Breakfast“ bereiteten die Kinder zu. Foto: Vera Demuth

„Thank you“ und „Ja, bitte“ schwirrte es beim Teeeinschenken auf Englisch und Deutsch um die drei Frühstückstische. Beim Sprachencamp des Berufsbildungszentrums der VHS Dingen beschäftigten sich 14 Grundschüler eine Woche lang mit der englischen Sprache.

Die meisten der Kinder wechseln jetzt auf die weiterführende Schule und frischten ihr Englisch während der Projektwoche ein bisschen auf. Dabei lernten sie natürlich nicht stur Vokabeln, „denn die Woche soll Spaß machen und die Kinder sollen etwas Positives mit der englischen Sprache verbinden“, erklärte Helma Aschenbach, VHS-Fachbereichsleiterin für Sprachen.
„Wir arbeiten daher ganz viel mit Spielen“, ergänzte Dozentin Lara Aschenbach. So gab es Bingo, um sich die Zahlen einzuprägen, ein Kreuzworträtsel rund um das Wortfeld „Familie“ und auch viel Musik und Tanz.
Lara Aschenbach und ihre Kollegin Gina Harrison sprachen während der Woche überwiegend Englisch mit den Kindern, unterstützt durch Mimik und Gestik. „Denn Hörverstehen und freies Sprechen kommen in der Schule meist zu kurz“, weiß Helma Aschenbach.
Ein Gefühl für die englische Lebenskultur vermittelte den Mädchen und Jungen ein selbst zubereitetes „English Breakfast“ mit Würstchen, Toast, Speck, gebackenen Bohnen und Tee. Fleißig toasteten sie das Brot und passten gut auf, dass die Bohnen nicht im Topf anbrannten. Geschmacklich fand das traditionelle Gericht aber nicht nur Anklang. Vanessa (11 Jahre) mochte die Bohnen, konnte sich aber nicht mit dem gebratenen Speck anfreuden. Den wiederum mochte Jan (9) sehr gern, „aber die Würstchen sind nicht so lecker“, lautete sein Urteil.
Mit viel Begeisterung stürzten sich die Kinder während der Projektwoche auf die angebotenen Spiele und wendeten dabei die Vokabeln an, die sie kannten. Aber England, das Mutterland der englischen Sprache, hat das Camp ihnen nicht allzu nahe gebracht. Juliane (11) jedenfalls ist sich sicher, dass sie nicht dort Urlaub machen möchte. Stattdessen denken die Kinder globaler. „Englisch ist die Hauptsprache der Welt. Die muss man können“, erklärte Luis (11) und erzählte von einem früheren Urlaub in Katar, in dem er sich ohne ausreichende Englischkenntnisse nicht verständigen konnte.
In der ersten Woche der Herbstferien wird das VHS-Sprachencamp erneut angeboten. Dann wird das Thema „Halloween“ im Mittelpunkt stehen.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.