Verzweifelte Hilferufe aus Sardinien

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Land unter im Tierheim auf Sardinien.

Flüsse wurden zu reißenden Fluten, Brücken stürzten ein, Orte waren von der Außenwelt abgeschnitten: Knapp zehn Tage ist es her, seit ein Zyklon auf der italienischen Mittelmeerinsel Sardinien wütete und Tod und Zerstörung brachte. „Ein Jahrtausendhochwasser“, nannte es der Präsident der Region. Aus Olbia erreichten Elke Balz vom Castrop-Rauxeler „Refugium für Tiere in Not e.V.“ verzweifelte Hilferufe.

„Es herrscht absoluter Ausnahmezustand, Not und Chaos“, sagt Elke Balz. So auch im Tierheim in Olbia, wo rund 700 Hunde betreut werden. „Wasser- und Schlammlawinen haben die Gehege überrollt, Dächer wurden abgedeckt, Futtervorräte vernichtet“, berichtet sie. Da viele Gehege zerstört wurden, gebe es auch akuten Platzmangel. „Für die alten und kranken Hunde sowie für die Welpen ist es besonders schlimm.“

„Können Sie Hunde aufnehmen?“, lautete die Anfrage vom Verein ‚Streunerherzen und Niemandshunde‘. Vier Hunde können nach Castrop-Raxuel kommen. Ein Tropfen auf dem heißen Stein, doch das Refugium für Tiere ist bekanntlich finanziell klamm und „ganz knapp am Möglichen.“

Spenden:
Wer den Verein unterstützen möchte, kann dies tun: Refugium für Tiere in Not e.V.; Kto.-Nr.: 807974; BLZ: 426 501 50; Sparkasse Vest Recklinghausen
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