Bennertor: Stahlbetonbrücke ist der Favorit der Verwaltung

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Für den Neubau der Bennertorbrücke hat die Stadtverwaltung drei Varianten durchgerechnet. In der Ratssitzung am Donnerstag (24. November) befürwortete die Verwaltung eine Brücke aus Stahlbeton, deren Herstellungskosten bei etwa 1,5 Millionen Euro liegen würden.

„Die Zahlen stammen aus der Entwurfsplanung von 2015/16. Das ist eine Prognose heute und jetzt“, schickte EUV-Chef Michael Werner mit Blick auf die Entwicklung des Stahlpreises vorweg
Die seit dem Abriss der Brücke Anfang 2014 bereits gestiegenen Kosten monierte Manfred Postel. Er fragte nach, was aus dem FWI-Vorschlag, eine Brücke aus Alu zu bauen, geworden sei, und regte zudem an, die Kosten für eine Untertunnelung der Bahnlinie zu prüfen. Eine Alukonstruktion sei windanfällig und würde auch von der DB Netz AG abgelehnt, antwortete Werner. Ein Tunnel wiederum bedeute einen Aufzug, was mit Kosten wegen Vandalismusschäden und für Wartung und Instandsetzung verbunden sei, gab der EUV-Chef zu Bedenken.
Während Oliver Lind (CDU) einen Neubau der Brücke rundweg ablehnte, berief sich Ingo Boxhammer (Linke) auf die Bürger, die die Brücke zwischen Thomasstraße und Brückenweg wollen. Nichtsdestotrotz übte auch er Kritik an den „ominösen Zahlen“, da die Kosten ursprünglich mal bei 800.000 Euro gelegen hätten.
Als einzige Fraktion lehnte die Linke die Beschlussvorlage ab, dass die Verwaltung die Variante einer Stahlbetonbrücke eingehender prüft. Stattdessen stellte sie den Antrag, einen Gestaltungswettbewerb für den Neubau der Brücke durchzuführen, konnte sich damit aber nicht durchsetzen.
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Hans-Dieter Kiefer aus Castrop-Rauxel | 27.11.2016 | 07:41  
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