Kandidat privat: Heinz Wansing geht für die CDU in Dinslaken ins Rennen um das Bürgermeisteramt

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Heinz Wansing.
 
Der kleine Heinz mit Schwesterchen. Foto: privat.
 
Elvira Sowa und Heinz Wansing. Foto: privat.
"Ich hab da mal eine Frage zum Thema Steuern..."

CDU-Bürgermeister-Kandidat Heinz Wansing hat ohne Bedenken locker zum Interview nach Hause eingeladen: Im Garten stehen noch die Sonnenschirme vom Grillen mit der Jungen Union. Und die Fotos für den Wahlkampf sind da auch gleich gemacht worden.

Kreatives Chaos auch im Haus. Die Wände sind noch roh, weil die Leitungen neu verlegt werden mussten. Egal - der Wahlkampf geht vor! Aber: Die Küchenzeile funktioniert und für Elvira steht auch schon die Gemüsesuppe mit Kräutern fertig auf dem Herd. Die Beiden sind noch am Einrichten. Und welche Möbel nun endgültig hier ihren Platz und wo finden werden, wird noch diskutiert. Und ausprobiert. Heinz Wansings 84jährige Mutter wohnt nicht weit entfernt in einer Senioren-Einrichtung, kann durchaus auch mal zu den Beiden rüberkommen - und ist auch schnell zu Fuß erreichbar. Auch ein Grund für den Entschluss, hier Nähe Augustaplatz zu bauen.

Erstes Treffen in der alten Apotheke

„Elvira ist die Richtige!“ Das findet nicht nur Heinz Wansings Mutter. Kennengelernt hatten sich die Beiden schon vor ein paar Jahren: „Sie hatte eine Steuer-Frage.“, so der Diplom-Finanzwirt typisch unprosaisch. (Wer hat die nicht?) Ganz so unromantisch war das Zusammentreffen von Elvira und Heinz dann aber doch nicht.
„An allem schuld“ war eigentlich ein alter Freund. Der und seine Frau riefen eines Abends den Heinz Wansing wegen einer gemeinsamen Bekannten an, die „eine dringende Steuerfrage“ hatte. Und der Heinz, einfach ein netter Zeitgenosse, kam prompt, obwohl es schon nach 22 Uhr war, mal schnell rüber in die „Alte Apotheke“.
Das blieb allen gut in Erinnerung. Jahre später lud das Ehepaar sowohl den Heinz als auch die bewußte Bekannte Elvira mit der Steuerfrage – beide inzwischen solo - zu einer Geburtstagsfeier ein, man erinnerte sich, fand sich immer noch sympathisch und zueinander.

Es hat gefunkt - nur nichts überstürzen

Ungefähr seit damals sind sie ein Paar. Und haben dann auch den Schritt in die Zweisamkeit gewagt und hier gemeinsam gebaut. Heinz Wansings zwei ältere Kinder und auch Elviras Sohn sind inzwischen erwachsen. So dass heute nur noch seine jüngere Tochter mit ihm und Elvira am Augustaplatz lebt.
Überstürzt haben es Beide aber nicht, das wäre auch praktisch gar nicht gegangen. Elvira Sowa arbeitet in Vollzeit im Herz-Zentrum Meiderich in der sogenannten Abteilung „Funktion“ (Herz/Lunge/EKG). Und hatte dort verständlicherweise auch schon mit Politikern zu tun.

Ach ja, mit wem denn so?

Das fällt natürlich unter die Schweigepflicht. Nur soviel: Die negativen Folgen solcher Stress-Jobs sind ihr also bestens vertraut. Deswegen wird hier zu Hause auch sozusagen medizinisch verordnet „abgeschaltet“.

Selbstverständlich unterstützt Elvira Sowa ihren Heinz im Kampf um das Bürgermeisteramt. Steht auch hinter seinen politischen Zielen. Aber: Es geht um ihn. Und nicht um sie. So bleibt sie lieber im Hintergrund und übt sich in Verständnis für die vielen auch abendlichen Termine im Wahlkampf. Dieser Heinz Wansing will nun im zweiten Anlauf Dinslakens Bürgermeisterzimmer im Rathaus erobern! Und er ist richtig bodenständig geworden, sogar zwei Hühner haben die Beiden sich zugelegt: „Jeden Tag zwei frische Eier sind was Feines! Letztens hatten wir sogar Eier mit doppeltem Dotter. Kein Scherz.“. Glaubt man sofort.

Über Dinslakens amtierenden Bürgermeister kein schlechtes Wort vom erneuten Herausforderer: “Michael Heidinger hat seine Verdienste. Wir haben auch sehr konstruktiv im Rat für diese Stadt zusammengearbeitet. Haben aber als CDU und stärkste Oppositionspartei auch viel Falsches verhindert,. z.B. in Sachen Sanierungs-Gesellschaft oder Schulpolitik.“ Als hochkarätiger Steuer-Fachmann der Landes-Finanzverwaltung NRW weiß Heinz Wansing genau, wovon er spricht.

Mehr Lebensqualität für Altstadt und Altmarkt


Und ein ganz starkes Argument spiegelt die Stimmung der Bevölkerung wider, wie er aus vielen Gesprächen mit Bürgern weiß: „Es würde Dinslaken auch mal wieder gut tun, einen von hier als Bürgermeister zu haben. Denn derzeit kommt die komplette Stadtspitze nicht aus Dinslaken. Gerade am heißen Thema Altstadt-Gastronomie kann man ja sehen, wie abgehoben die oft sind.“, findet Heinz Wansing: „Wir haben den direkteren Kontakt mit vielen, die wir seit Jahrzehnten kennen. Und wissen so besser um deren Ängste und Sorgen: Aufbruch und Neutor schön und gut. Aber: Was nutzen die schönsten Konzepte zur Stärkung der Altstadt, wenn sie Papier bleiben?!“
Und: „Mit der Verlängerung der Biergarten-Öffnungszeiten haben wir gemeinsam mit der Jungen Union schnell und pragmatisch für bessere Rahmenbedingen der Altstadt-Gastronomie gesorgt. Und wie man sieht, sind die Befürchtungen über Lärm und Anwohner-Belästigung bisher nicht wahr geworden. Denn, wenn alle Rücksicht aufeinander nehmen, ist vieles möglich und hebt die Lebensqualität mit einem Schlag. Auch während der Fussball-WM wird das bestens laufen und den Altstadt-Wirten helfen.“

Seit 35 Jahren in der Kommunalpolitik

Wansing ist seit fast vierzig Jahren, seit 1975 in der CDU. Und seit 35 Jahren in der Kommunalpolitik aktiv. Erst als Sachkundiger Bürger und lange schon als CDU-Fraktionschef. Seine Schwerpunkte sind über die Jahrzehnte die Schulpolitik und später die Finanzpolitik geblieben. Hier geboren und aufgewachsen arbeitete er 15 Jahre lang im heimatlichen Finanzamt. Studierte an der Fachhochschule für Finanzen in Nordkirchen. Über Oranienburg und Duisburg führte ihn sein beruflicher Weg dann in die Landesfinanzverwaltung nach Düsseldorf. Als aktiven Gewerkschafter wählte ihn die Kollegenschaft in Ämter in Bezirks- und Landes-Personalvertretung.

Und er ist in Dinslaken vernetzt und „bekannt wie ein bunter Hund“. Elvira lacht bestätigend. Bekannt ist dieses hundertfach plakatierte Gesicht wirklich. Und er wird, wenn er persönlich mit Plakate klebt, einfach angesprochen. Und sofort mit Fragen bombardiert, wie kürzlich beim CDU-Familienfest zu erleben. Wansing: „Das hat viele Vorteile, ist manchmal aber auch recht heftig. Weil ich natürlich nicht sofort mit ein, zwei Sätzen alle Lebensprobleme lösen kann.“.
Der direkte Kontakt ist ihm aber wirklich wichtig: „Die Einbindung der Menschen in Familie, Verbände und Vereine hält nun mal die Gesellschaft zusammen. Ich wünsche mir ein tolerantes und lebendiges Dinslaken für alle Generationen. Das liegt mir am Herzen. Und dafür trete ich auch an, als einer von hier.“.
Wenn Sie also mal eine Frage an diesen Heinz Wansing haben, liebe Leserinnen und Leser, sprechen Sie den volksnahen CDU-Mann ruhig einfach an. Muss ja keine Steuerfrage sein...
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