Fusion: Volksbanken Dorsten und Kirchhellen Bottrop gehen gemeinsam in die Zukunft

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Sie stehen hinter der Fusion der Volksbanken Dorsten und Kirchhellen-Bottrop: Eberhard Kreck (Vorstand der Volksbank Kirchhellen eG Bottrop), Johannes Becker (Vorstand der Volksbank Dorsten eG), Martin Wissing (Vorstand der Volksbank Kirchhellen eG Bottrop) und Ingo Hinzmann (Vorstand der Volksbank Dorsten eG).
Dorsten: Volksbank Dorsten eG |

Dorsten/Bottrop. Die Volksbank Dorsten eG und die Volksbank Kirchhellen eG Bottrop wollen zukünftig gemeinsame Wege gehen und planen ihre Fusion zum 1. Januar 2017.

Die endgültige Entscheidung über die Fusion liegt bei den Vertreterversammlungen der beiden Häuser, die voraussichtlich im Mai 2017 anberaumt sind. Zuvor sollen die Vertreter im Rahmen geplanter Dialogveranstaltungen im Oktober 2016 und voraussichtlich April 2017 über Hintergrund und Ziele des geplanten Zusammenschlusses informiert werden. Im Rahmen dieser Dialogveranstaltungen haben die Vertreter die Möglichkeit, ihre Erwartungen an die neue Bank mit den Vorständen und Aufsichtsräten zu diskutieren. Im Erfolgsfall entsteht eine Genossenschaftsbank mit einer Bilanzsumme von 1.276 Mio. Euro, ca. 70.700 Kunden, 263 Mitarbeitern und 15 Standorten.

Vereinte Volksbank eG

Die gemeinsame Bank soll unter dem Namen „Vereinte Volksbank eG“ firmieren. Das Vorstandsgremium wird sich aus den Johannes Becker und Ingo Hinzmann, Vorstände der Volksbank Dorsten eG, sowie Eberhard Kreck und Martin Wissing, Vorstände der Volksbank Kirchhellen eG Bottrop, zusammensetzen. Durch die bislang erfolgreiche Zusammenarbeit im Rahmen von gemeinsamen Kundenveranstaltungen konnten sich die Vorstände und Mitarbeiter bereits kennen lernen. Auch wurden schon gemeinsame Kreditengagements gestemmt, wozu ein hohes Vertrauen notwendig ist. „Durch die Verschmelzung der beiden Häuser sichern wir eine langfristige Existenz und Leistungsfähigkeit in einem für Regionalbanken immer schwieriger werdenden Umfeld,“ erläutert Johannes Becker, Vorstand der Volksbank Dorsten eG. „In der gemeinsamen Genossenschaftsbank können wir die Nähe zu unseren Mitgliedern und Kunden und die Arbeitsplätze für unsere Mitarbeiter in einem immer anspruchsvolleren und stetig wandelnden Marktumfeld sichern“, ergänzt Martin Wissing, Vorstand der Volksbank Kirchhellen eG Bottrop.

Die zwei Banken agieren aus der Verantwortung heraus, den Bankenstandort durch die neue Genossenschaftsbank in der Region zu stärken. Auch der Aufsichtsrat aus den beiden Häusern steht dem geplanten Vorhaben positiv gegenüber. Rückenwind gibt es auch von den Führungskräften und Mitarbeitern, die bereits über die geplanten Schritte informiert wurden.

Die anhaltende Phase der Niedrigzinsen, der zunehmende Druck seitens der Bankenaufsicht mit immer neuen regulatorischen Vorschriften, die stetig steigenden Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden sowie der spürbare und zum Teil aggressive Wettbewerb durch Direktbanken und Fintechs hat den Vorstand und Aufsichtsrat dazu bewogen, sich intensiv mit der strategischen Ausrichtung der Banken auseinanderzusetzen. „Die Erfüllung der regulatorischen Vorgaben stellt uns vor massive personelle und strukturelle Herausforderungen. Durch den Zusammenschluss der beiden Banken können wir unsere Region nachhaltig stärken und dem hiesigen Mittelstand langfristig als verlässlicher Partner dienen“, führt Eberhard Kreck, Vorstand der Volksbank Kirchhellen eG Bottrop, aus. „In einem gemeinsamen Haus können wir durch Bündelung der Kräfte und durch die neue Betriebsgröße diese Herausforderungen leichter und erfolgreicher stemmen“, betont Ingo Hinzmann, Vorstand der Volksbank Dorsten eG.
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