Tobias Stockhoff zu Besuch an der Realschule St. Ursula

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"Was bedeutet es für Sie, Bürgermeister zu sein?", "Erfüllt das Amt Sie mit Stolz?", "Wie sehen Sie die Flüchtlingsproblematik?" Viele unterschiedliche Fragen und neugierige Gesichter erwarteten Bürgermeister Tobias Stockhoff bei seinem Besuch an der Realschule St. Ursula am 24.2.2016.

Gerne folgte der Dorstener Bürgermeister der Einladung der Klasse 9a zu einem Expertengespräch.
Gemeinsam mit Politiklehrerin Ulla Kapellner hatten sich die Schülerinnen und Schüler zuvor intensiv mit den unterschiedlichen Lebenseinstellungen Jugendlicher beschäftigt. Schnell kam die Frage auf, welchen Stellenwert politische Themen für junge Menschen heute haben. Zusammenfassend formulierten die Jugendlichen den Eindruck, ihre Anliegen seien Politikern nicht wichtig, zudem könne man sie oft nicht verstehen.

Politiklehrerin Ulla Kapellner betonte: "Es ist wichtig, den Jugendlichen das Thema Politik näher zu bringen und ihr Interesse zu wecken. Ein Experte wie Herr Stockhoff kann den Schülerinnen und Schülern zudem kompetent und authentisch zum Beispiel Wissen über lokalpolitische Themen vermitteln."

Spontan entstand so die Idee, einen Politiker einzuladen und persönlich zu befragen. Ulla Kapellner und die Jugendlichen freuten sich sehr über die schnelle Zusage des Dorstener Bürgermeisters. Engagiert bereiteten die Schülerinnen und Schüler das Expertengespräch vor. Sie sammelten in Gruppen viele unterschiedliche Fragen zu den Themen, die ihnen am Herzen lagen. Hierbei kristallisierten sich schnell unterschiedliche Schwerpunkte heraus: Neben Einblicke in den Arbeitsalltag eines Bürgermeisters wünschten sich die Jugendlichen Informationen zu lokalpolitischen Themen: Die Attraktivität Dorstens, der öffentliche Nahverkehr und der Umgang mit der Flüchtlingsproblematik vor Ort standen hier im Vordergrund. Weiterhin formulierten die Schülerinnen und Schüler Fragen zu aktuellen innen- und außenpolitischen Problemen.

Tobias Stockhoff war es wichtig, das Gespräch mit einem persönlichen Wort an die Jugendlichen zu beenden: "Ich möchte mich bei euch für euer Interesse bedanken und euch mit auf den Weg geben, dass es Sinn macht, sich einzubringen, dass es wichtig ist, sich, so wie viele Dorstener Bürger, ehrenamtlich zu engagieren. Wenn man etwas verändern will, muss man selber den Anfang machen."

Auch die Jugendlichen blicken positiv auf das Gespräch zurück. So waren sich Annika Böing und Greta Forsthövel, Schülerinnen der 9a, einig: "Wir freuen uns, dass Herr Stockhoff sich Zeit für uns genommen hat. Spannend und interessant fanden wir es zum Beispiel, Einblicke in den Berufsalltag eines Bürgermeisters aus erster Hand zu bekommen."
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