Der Bart ist noch lange nicht ab / Kundenberater gerät unters Rasiermesser

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"Nicht so viel vom Bart abnehmen, bitte!" Matthias Burgsmüller (rechts) lässt sich vom Marokkanischen Meisterbarbier Hamza Gharbi im Barber Shop beraten.
Dorsten: Hair Pirat |

Dorsten. Für Männer ohne Bart gibt es ein Wort: Frauen. Okay, das ist schon eine sehr maskuline Ansage. Aber eines lässt sich nicht mehr verleugnen: Der Bart hat seinen Siegeszug in die Gesichter der Männlichkeit so gut wie gewonnen.

Ein Verfechter der ausgeprägten Gesichtshaarkultur ist Matthias Burgsmüller, vielen Geschäftsleuten in Dorsten bestens bekannt als Kundenberater beim Stadtspiegel. Er hegt und pflegt die braune Pracht bereits seit Jahren. Die Spitzen werden gestutzt, ein spezielles Shampoo muss es sein, Bartöl gibt Glanz und Festigkeit – und es riecht auch noch toll im Büro.

Der bär(t)ige Kollege

Da der Bart längst die Mitte der Gesellschaft erreicht hat und Mann auf gute (Bart-)Pflege nicht mehr verzichten möchte, wundert es auch nicht, dass auch der uralte Beruf des Barbiers wieder in Mode kommt. Dorsten – in Sachen Hairstyling im Vergleich zu den Nachbarstädten eh schon bestens aufgestellt – legte da mit einem ganz speziellen Angebot für die Herren vor: Dem "Authentic Barber Shop" (beim Hair Pirat). Naheliegend, den bär(t)igen Kollegen einmal bis zum Barber Shop an der Recklinghäuser Straße zu entführen. Dort schärft jemand die Rasierklingen, der sich bestens mit dem Gesichtshaar auskennt: Hamza Gharbi. Der international erfahrene Meisterbarbier empfängt die Herren in besonderem Ambiente. Ungehobeltes Holz unterstreicht das Design der 30er Jahre, Holzplanken erinnern an die rauen Abenteuer kanadischer Baumfäller. Hamza Gharbi ist entspannt: "Möchtest du ein Bier? Oder ein Glas Whisky?" Geht beides nicht, wir sind im Dienst.

"Du wirst begeistert sein"

Der sympathische Marokkaner lacht und strahlt Kompetenz aus, als er das Rasiermesser schärft. Dann geht's auch schon los: Erst wird der Nacken fein säuberlich ausrasiert, danach ist das Gesichtshaar an der Reihe. "Nicht so viel abnehmen", bittet Matthias Burgsmüller, der seinen Bart so sehr liebt. "Keine Angst", beruhigt der Meisterbarbier, "du wirst begeistert sein." Und er hatte nicht zu viel versprochen. Nach etwa 30 Minuten rasieren, schneiden und stutzen mit Messern, Scheren und Maschinen wird anschließend massiert, gezupft und geölt. Dann ist das (Meister)Werk vollbracht. Der Bart ist vollkommen korrekt geschnitten, die Ränder scharf definiert und die Form besser, als in den Jahren zuvor. "Unglaublich!" staunt auch sein Träger, der den Unterschied zwischen Selbst- und Meisterpflege vor dem Spiegel bestaunt. Und der nächste Termin für die professionelle Bartpflege ist bereits gebucht.

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