Fanfarenzug Holsterhausen 53 erfolgreich beim Franken-Goldpokal in Neubrunn

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NEUBRUNN / BY Der Fanfarenzug Holsterhausen´53 nahm vergangenen Sonntag am Wettstreit um den Franken – Goldpokal der Naturtonfanfarenzüge teil und kehrte mit einem sensationellen 4. Platz zurück.

Am Ende zeigte sich, dass sich die Probenarbeit gelohnt hatte. Bereits nach Weihnachten begannen die Musiker mit den intensiven Vorbereitung auf das Ereignis. Schließlich findet der Wettstreit in Neubrunn im Kreis Würzburg nur alle fünf Jahre statt und eine Teilnahme ist nur durch Einladung des Veranstalters möglich, der zehn der besten Fanfarenzüge einlädt. Entsprechend groß war die Konkurrenz, nicht weniger als neun Deutsche Meister und über 20 Landesmeistertitel brachten die Teilnehmer insgesamt zusammen.
Daher war die Einladung für die Holsterhausener schon eine große Ehre.

Bereits Samstags machte sich der Fanfarenzug auf den Weg, um Abends noch am fränkischen Abend teilzunehmen. Bei zünftiger Live-Musik konnte man erste Kontakte mit den anderen angereisten Fanfarenzügen knüpfen. Sonntagmorgens startete dann der Wettstreit, der aufgrund der hochwertigen Besetzung in Fachkreisen als inoffizielle Deutsche Meisterschaft gilt. Die beiden Musikstücke „Burgleben“ sowie die „Karl-Heinz Auel Fanfare“, von denen erst genanntes Stück erstmalig von den 53ern öffentlich gespielt wurde, konnten einwandfrei vorgetragen werden. Die Fachjury zeigte sich von der Leistung der Holsterhausener sehr beeindruckt. „Andere Vereine wie Halver überzeugen mit der großen Antrittsstärke, ihr aber habt mit ungewöhnlich großer Präzision bei Eurem Auftritt überzeugt“, lobte Wertungsrichter Obmann Richard Steuart, Professor der Musikhochschule Würzburg. „Es ist nicht alltäglich, dass die Musikstücke mit so einer Genauigkeit einstudiert werden und dass auch auf kleinste Feinheiten bei einem Laienmusikzug Wert gelegt wird“. Vor Allem wurde der Mut gelobt, auch die jugendlichen Musiker mit auf die Bühne zu nehmen. Die meisten Vereine spielten nämlich nur mit erfahrenen Musikern, um das bestmöglichste Ergebnis erzielen zu können. Auch die Intonation und der Gesamtklang des Zuges wurden überdurchschnittlich gut bewertet. Sechsmal vergaben die Wertungsrichter sogar die Höchstpunktzahl 10.

Um das Warten auf die Siegerehrung zu verkürzen, fand Nachmittags bei schönstem Wetter ein großer Festumzug statt, an dem neben den zehn Teilnehmern weitere 14 Fanfarenzüge aus der näheren Umgebung teilnahmen. Obwohl Neubrunn mit nur knapp 2.000 Einwohnern ein relativ kleiner Ort ist, waren die engen Straßen und Gassen mit Zuschauern gefüllt und festlich mit Fahnen geschmückt.

Im Anschluss folgte dann die Siegerehrung. Großer Jubel beim Fanfarenzug Holsterhausen. Mit durchschnittlich 85,83 von 100 möglichen Punkten erreichten die Musiker den 4. Platz vor den Freunden aus Raesfeld. Am Ende fehlten nur 2,3 Punkte bis aufs Treppchen. Damit konnten die 53er unter Anderem amtierende Landesmeister wie den Musikverein Tamm oder die Fränkischen Herolde Dertingen hinter sich lassen. Am Ende siegte wie schon vor fünf Jahren der Fanfarencorps Halver aus dem Sauerland.
Die genaue Endergebnis lautet:

1. Fanfarencorps Landsknechte Halver
2. Fanfarenzug Turngemeinde Oberlahnstein
3. Kraichgau Fanfarenzug Mühlhausen
4. Fanfarenzug Holsterhausen´53
5. Fanfarencorps Raesfeld
6. Fränkischen Herolde Dertingen
7.Schwarzenberger Herolde Waldkirch
8. Musikverein Tamm
9. Fränkischen Herolde Unterschüpf
10. Fanfarenzug Meinerzhagen

„Für uns ist dies ein riesiger Erfolg. Die Bestätigung der Jury, dass unsere Ausbildung überdurchschnittlich gut und auf einer fundierten Basis aufbaut, motiviert uns für die kommenden Aufgaben“, so der musikalische Leiter Tim Glaser.
Große Zeit zum ausruhen gibt es für den Fanfarenzug auch nicht. Zu Pfingsten steht das eigene Schützenfest vor der Tür. Hier werden die Musiker Pfingstsonntag Frühkonzert im Festzelt noch einmal ihr erfolgreiches Programm präsentieren.
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