Frischer Wind durch junges neues Team: Heimatverein Deuten überwindet „Vorstands-Krise“

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Alter und neuer Vorstand um Vorsitzende Daniela Rudolph (stehend Bildmitte) vor der konstituierenden Sitzung im Bauerngarten am Deutener Heimathaus. (Foto: Privat.)

Deuten. Der Heimatverein Deuten mit seinen rund 300 Mitgliedern hat die „Vorstands-Krise” in der vergangenen Woche in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung überwunden und eine neue Führungsmannschaft gewählt.

Ein junges Team um die neue Vorsitzende Daniela Rudolph übernahm die nicht mehr besetzten Ämter. Am Mittwoch traf sich der neue Vorstand – beraten von den Vorgängern – zur konstituierenden Sitzung im Heimathaus an der Soerheide.

Anfang des Jahres stand es düster um den eigentlich kerngesunden und lebendigen Verein: Bis auf den 2. Vorsitzenden Michael Drews und die Beisitzer Theo Büser und Bernhard Tüshaus erklärten alle Vorstandsmitglieder, nach oft vielen Jahren mit großem Engagement nicht mehr kandidieren zu wollen. Die reguläre Hauptversammlung im Januar endete ohne Wahlergebnis. Dem Verein – eine wichtige Stütze im Deutener Dorfleben – drohte die Auflösung.

In vielen Gesprächen konnte in den folgenden Wochen ein junges Team gefunden werden, das bereit ist, den Verein weiter zu führen. Dies wurde nun von der außerordentlichen Mitgliederversammlung in großer Einmütigkeit gewählt.

Daniela Rudolph übernimmt den Vorsitz, Stellvertreter bleibt Michael Drews, Geschäftsführerin wird Nadja Schneyer, ihr Stellvertreter Rainer Kuehn. Alice Duckheim führt als Schatzmeisterin die Kasse, Julia Brathe ist ihre Stellvertreterin und zugleich Schriftführerin. Zu Beisitzern wurden Sabrina Gülker, Gerti Meise, Jörg Duckheim und Ludger Böhne gewählt.

Stehenden Applaus gab es zum Abschied für Uli Hölker, den scheidenden Vorsitzenden, der den Verein zwölf Jahre lang erfolgreich und mit viel persönlichem Einsatz geführt hat, sowie für die ebenfalls ausscheidenden Vorstandsmitglieder Günter Tresp und Norbert Lammerding (1. und 2. Geschäftsführer), Heinz Baukholt und Joachim Kirschner (1. und 2. Schatzmeister) sowie Reny Behren (Beisitzerin). Die „alten Hasen” versprachen, dem neuen Team jederzeit mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Das neue Vorstandsteam will die bewährten Leistungen des Heimatvereins für das Dorf fortführen, aber auch neue Ideen umsetzen. Mit einer Fragebogen-Aktion sollen die Wünsche der Deutener an den Heimatverein und auch ihre Bereitschaft zur Mitwirkung erforscht werden. Daniela Rudolph: „Wir sind das Dorf. Wir wollen Generationen verbinden und die Gemeinschaft stärken. Es wäre toll, wenn sich noch viele junge Deutener so wie wir für diesen Verein und seine Möglichkeiten für unseren Stadtteil begeistern können.” Falls jemand versehentlich keinen Bogen erhalten hat: Exemplare zum Mitnehmen liegen in der Imbissstube Rottmann an der Weseler Straße aus.

Mit den Fragebögen wurden in den vergangenen Tagen Einladungen für eine erste, neue Aktion verteilt: Für das Sternenpicknick an der langen Tafel am Samstag, 25. Juni. Dafür wird der Kirchweg zwischen Herz-Jesu-Kirche und Bahnschranke am Lasthausener Weg für den Autoverkehr gesperrt. An einer langen Tafel wollen die Deutener ab 18 Uhr gemeinsam feiern.
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