Das Glitzern der Welt

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Bilder von Schlepperbooten oder verzweifelten Menschen auf Landrouten, in Zügen, LKWs oder zu Fuß, Nachrichten aus überfüllten Unterkünften bis hin zu Katastrophenmeldungen oder fremdenfeindlichen Übergriffen:

Der Themenkomplex ‚Flucht‘ ist mittlerweile das alle Nachrichten beherrschende Thema. In Politik und Gesellschaft wird um Umgang, Hilfe und Anerkennung gestritten und debattiert, ohne eine Einigung zu erzielen – sowohl auf lokaler als auch auf multinationaler, europäischer Ebene.

Doch im Wirtschaftsbereich sieht das ganz anders aus: Dank CETA, TTIP und anderen Handelsabkommen können Waren anscheinend immer leichter rund um die Welt zirkulieren.

Doch während der internationale Warenverkehr grenzenlos zu funktionieren scheint und Produkte spielend leicht nach Deutschland, in Läden und Kaufhäuser und damit in unser Leben gelangen, bleiben die Maschen der Grenzzäune für Menschen ungleich dichter.

Was also im Wirtschaftsbereich erfolgreich war und ist – ein multinationaler Dialog, der die Bewegungsfreiheit von Waren auf dem globalisierten Marktplatz ‚Welt‘ sichert – will bei einem das unmittelbare (Über-)Leben von Menschen betreffenden Komplex nicht gelingen. Ist die Wirtschaft also das eine, Flüchtlingspolitik das andere? Wo bestehen Zusammenhänge zwischen beiden globalen Phänomenen – sichtbar oder unsichtbar?

Regie führt das aus Mirjam Schmuck und Fabian Lettow bestehende kainkollektiv, als Gast spielt David Guy Kono, die Dramaturgie übernimmt Dirk Baumann. kainkollektiv nimmt das Publikum mit dem Stück „Das Glitzern der Welt“ mit ins Herz des Konsums und der Globalisierung. Termine: 4., 5., 6., 11., 12., 18. und 19. Dezember, im Schauspielhaus/Institut.
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