Zukunft als Baukunstarchiv

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Neben der neuen Nutzung als Baukunstarchiv NRW wird das Alte Museum am Ostwall auch als Ort der Kultur für die Dortmunder Bürger genutzt werden. (Foto: Archiv/Schmitz)

Ende gut - alles gut. Nachdem das Alte Museum am Ostwall nur knapp vor dem Abriss gerettet wurde, ist nun der Weg frei für das Baukunstarchiv NRW im Gebäude.

Jetzt unterzeichneten die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, die Stiftung Deutscher Architekten, die Ingenieurkammer-Bau NRW und der Förderverein für das Baukunstarchiv NRW einen gemeinsamen Gesellschaftervertrag für das Archiv. Ab 2018 soll das Gebäude des früheren Museums am Ostwall Anlaufstelle zu Forschungen und Informationen rund um die Nachlässe regional bedeutender Architekten und Ingenieure sein.

Neben Werken der Architektur, der Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung soll das Baukunstarchiv auch Dokumente und Arbeiten der Ingenieurbaukunst wie Brücken oder Tunnel sichern. Die wissenschaftliche Leitung übernimmt die TU Dortmund, die auch ihr bestehendes Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst A:AI einbringt. Sanierung und Umbau des Gebäudes am Ostwall starten voraussichtlich Ende des laufenden Jahres.

Die notwendige Investitionssumme beträgt 3,9 Millionen Euro. Das Land NRW unterstützt das Projekt zu 80 Prozent mit Mitteln der Städtebauförderung, jeweils zehn Prozent tragen die Stadt und der Förderverein für das Baukunstarchiv NRW. Mitte 2018 soll dann der Betrieb als Baukunstarchiv aufgenommen werden.
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