Andreas Werner hilft Gefangenen

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Zum Tag des Ehrenamts hat Justizminister Thomas Kutschaty Andreas Werner (l.) mit einer Urkunde ausgezeichnet. (Foto: Justizministerium NRW)
Andreas Werner, ist seit Juli 2007 im Strafvollzug ehrenamtlich tätig. Bereits in der JVA Dortmund hatte er ein Gruppenangebot vorgehalten, bevor er über die Betreuung Einzelner Gefangener auch in der JVA Werl tätig wurde. Er bietet Gefangenen Hilfe zum Thema Alkohol und Sucht an.

Werner versteht es, als ehemals selbst Betroffener einfühlend und offen Inhaftierte mit ihrer Suchterkrankung in die Auseinandersetzung zu bringen. Aus seiner Gruppenarbeit heraus hat er immer wieder Einzelbetreuungen übernommen, um vertiefend mit den inhaftierten Menschen zu arbeiten.

Die Resonanz von Seiten der Inhaftierten ist gut; zumal Werner sich in die kirchliche Kontaktgruppenarbeit in der Gruppe Werl eingebracht hat. Seit kürzester Zeit hat er sich auch in die Arbeit mit Sicherungsverwahrten eingebunden. „Für die JVA Werl kann manAndreas Werner durchaus als Glücksfall bezeichnen: Sie sind eine gut reflektierte Persönlichkeit, mit tiefen Kenntnissen im Thema Sucht - einem zentralen Thema im Vollzug - gepaart mit der Bereitschaft, auch lange Kontakte einzugehen und dies alles in ehrlich zugewandter Weise.

Eine Würdigung im Rahmen des Tages des Ehrenamtes ist bei Andreas Werner nicht die Würdigung für ‚sein Lebenswerk‘, sondern eher Anerkennung für einen engagierten Weg, den er vor etwa fünf Jahren in der JVA Werl begonnen hat und auf dem noch einige Jahre folgen werden“, so Justizminister Thomas Kutschaty, der Andreas Werner stellvertretend für die vielen tausend ehrenamtlich tätigen Bürger im Justizministerium einen Menschen ehrte, der sich ehrenamtlich in der Justiz des Landes NRW engagieren.
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