Checkpoint Demokratie

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Renan Demirkan (2.v.r.) ruft zur Diskussion über Demokratie und Rassimus auf. (Foto: C.Janssen)

Im Herbst veröffentlichte die Schauspielerin Renan Demirkan ihren Aufruf „Checkpoint Demokratie“.

Jetzt gab es in Fletch Bizzel die Auftaktveranstaltung mit einer Diskussion über Demokratie und Rassimus, an der neben Renan Demirkan Oberbürgermeister Ullrich Sierau, der Fußballstar Neven Subotic, der Journalist Peter Bandermann, Florian Eichenmüller teilnahmen. Die Moderation übernahm Gregor Schnittker vom WDR Landesstudio Dortmund.

"Stichworte wie Langzeitarbeitslosigkeit, steigende Armutsraten, Niedriglohn, Leiharbeiter und Zeitverträge verunsichern mittlerweile die Hälfte der Menschen in Deutschland und in ganz Europa existenziell.

Es ist auch menschlich, nicht mehr offen sein zu können gegenüber anderen Kulturen und Religionen und Zäune zu bauen. Aber nicht akzeptabel. Denn die Geschichte hat uns gelehrt, welche politischen Monster wachsen, wenn plötzlich die Herkunft oder die Religion von kulturellen Minderheiten, derart dämonisiert werden, wie es selbsternannte ‚Retter des Abendlandes’ tun oder die neuen ultra rechten ‚Alternativen’.

Weil das Rassismus ist! Ein Rassismus, der sich mittlerweile völlig enthemmt und erschreckend selbstbewusst in jeder Talkshow ausbreitet. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Hetze salonfähig wird. Deshalb müssen wir reden – gemeinsam über uns! Denn Demokratie ist zusammensitzen, miteinander sprechen, einander zuhören." Das schreibt Renan Demirkan in ihrem Aufruf zum Dialog.

Die Veranstaltung wurde durch die Auslandsgesellschaft NRW unterstützt.
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