Polizeipräsident Lange kritisiert gewaltbereite Ultras scharf

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Dass man immer wieder ein Großaufgebot bei Fußballspielen stellen muss, hinterfragt Lange kritisch. Foto: Magalski
Polizeipräsident Gregor Lange zog Bilanz nach dem Derby zwischen BVB und Schalke.

Denn Derby hieß am Samstag auch "Großeinsatz mit knapp 2.000 Polizisten". Dass die Einsätze immer aufwendiger und die Einschränkungen für Bürger immer unerfreulicher werden, dafür macht der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange gewaltbereite Ultras beider Vereine verantwortlich.

Die Polizei hatte rund 300 Dortmunder Ultras im Bereich des Hafens angetroffen und Schutzbewaffnung und Pyrotechnik sichergestellt. Acht Streifenwagen wurden beschädigt, zwei Sonderzüge durch Schalke-Anhänger erheblich beschädigt. Nach dem Spiel musste die Polizei Auseinandersetzungen unterbinden, BVB-Ultras hatten sich vermummt und versucht, durch die Absperrung zu gelangen.

Dass man immer wieder ein Großaufgebot stellen muss, hinterfragt Lange kritisch: "Ich würde mein Personal lieber im Kampf gegen Wohnungseinbrecher oder zur Bekämpfung der Straßenkriminalität einsetzen. Solange sich nichts ändert, ist es die Aufgabe Aller, gewaltbereite Fans außen vor zu lassen!"
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