JuDo baut Vorurteile ab

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Welche Wünsche und Ideen haben Jugendliche aus Bulgarien und Rumänien? Ein neues Projekt sdes Planerladens in der Nordstadt soll ihre Teilhabe an der Gesellschaft stärken. (Foto: Planerladen)

Mit dem neu gestarteten Projekt „JuDo“ möchte der Planerladen e.V. Kinder und Jugendliche aus Osteuropa im Alter zwischen zwölf und 27 Jahren in der Nordstadt beteiligen, stärken und fördern.

Das Projekt JuDo (Jugendliche in der Dortmunder Nordstadt - Stärkung der Teilhabe von osteuropäischen Neuzuwanderern), das im letzten Dezember gestartet ist, hat sich zum Ziel gesetzt, die Teilhabe der jungen Neuzuwanderer zu fördern und sie in ihrem Engagement und Miteinander zu stärken. Gleichzeitig werden gemeinsam Maßnahmen ergriffen, um vorhandene Vorurteile durch einen besseren Dialog untereinander und mit der Aufnahmegesellschaft abzubauen.

Das Projekt wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) für drei Jahre gefördert. Vedat Çalıskan und Ali ŞSirin sind im Planerladen e.V. für das Projekt verantwortlich. Sie haben bereits in den vergangenen Wochen mit rund 50 Jugendlichen Kontakt aufgenommen, Einzelgespräche geführt und einige Aktionen angeboten. So haben sie beispielsweise das BVB-Stadion besucht und Gesprächsabende organisiert.

In aktivierenden Gesprächen wurden die Jugendlichen über das Projekt informiert, nach ihren Ideen und Wünschen befragt und auf Mitmachmöglichkeiten aufmerksam gemacht. Über die Entwicklung von Personenvertrauen hinaus schaffen gemeinsame Unternehmungen Gelegenheiten zu Austausch und Kennenlernen auch über bestehende Gruppengrenzen hinweg.

In den nächsten drei Jahren sollen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen schrittweise in ihrem Selbstvertrauen dahingehend gestärkt werden, dass sie selbst aktiv werden und ihre Ideen im Stadtteil einbringen können.
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