SPD-Fraktion zufrieden: Keine Forensik auf Erlensundern

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Sehr zufrieden ist die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund über die Nachricht aus Düsseldorf, dass auf der nordöstlichen Fläche Erlensundern an der Stadtgrenze zu Dortmund keine neue Forensikeinrichtung entstehen wird.

„Wir sind sehr zufrieden mit dieser Entscheidung und sehen uns in unserer Argumentation gegen diesen Standort rundum bestätigt. Endlich ist das Gesundheitsministerium unseren sachlichen Gründen gefolgt“, freut sich die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, SPD-Ratsmitglied Renate Weyer, über diese Entscheidung.
Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund hatte noch in der Ratssitzung im Februar mit einem Antrag deutlich gemacht, dass wichtige ökologische Gründe gegen eine Nutzung der Fläche Erlensundern durch eine Maßregelvollzugseinrichtung sprechen. Seit vielen Jahren kommt die Stadt Dortmund gemeinsam mit dem LWL mit der Wilfried-Rasch-Klinik in Aplerbeck ihrer sozialpolitischen Verantwortung nach. Deshalb ist und war die SPD-Fraktion der Auffassung, dass die Stadt Dortmund mit einer weiteren Einrichtung auf der Stadtgrenze nicht zusätzlich belastet werden darf. Der Druck auf das Gesundheitsministerium war seinerzeit so groß geworden, dass eine erneute Überprüfung der möglichen Standorte im Dortmunder Umfeld unausweichlich wurde.

„Diese Entscheidung gegen die Fläche Erlensundern ist nachvollziehbar und sachlogisch. Es bleibt der fade Beigeschmack über das abgelaufene Verfahren, das von Anfang viel transparenter und informativer durch das Ministerium strukturiert hätte werden müssen. Zum Glück hat sich unsere Bürgerversammlung mit der Ministerin Steffens und der Zusammenhalt und die Kommunikation vor Ort jetzt ausgezahlt, dafür danke ich allen Beteiligten“, so das örtliche SPD-Ratsmitglied Bruno Schreurs.
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