Dortmund erholt sich langsam vom Weltuntergang

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Der Schock sitzt tief in den Knochen der Anwohner. Es ist früher Morgen. Die Sonne steigt am Horizont auf. Verkünder eines neuen Morgens. Vorsichtig wagen sich die ersten und mutigsten Anwohner aus ihren Schutzbunkern, freuen sich, dass sie zu den wenigen Glücklichen zählen durften, die vom Untergang verschont geblieben sind. Auf den Straßen herrscht Chaos und Verwirrung. Erste Aufräumarbeiten beginnen, den Schaden wieder zu beheben, die das Szenario am schlimmsten Tag der Menschheitsgeschichte hinterlassen hat. Ein streunender Hund sucht in einer umgekippten Mülltonne nach Essbarem, glücklich darüber, das sich die Kugel noch weiter dreht. Auch ich bin dankbar dafür. Langsam kehrt das Leben wieder in die City. Die ersten Läden wagen sich, ihre Pforten zu öffnen, um den Verbraucher in der Folgezeit weiter versorgen zu können. Das Leben nimmt wieder seinen Lauf.

Woher stammt die Idee eigentlich mit dem Weltuntergang? Was war dran? Um was ging es überhaupt?

Tatsächlich endete nach der mehrheitlichen Überzeugung unterschiedlicher Interpreten des Maya-Kalenders mit dem heutigen Datum die aktuelle "Lange Zählung" und damit nach 1.872.000 Tagen (also rund 5128 Jahren) wieder die Zählung des aktuellen dreizehnten sogenannten Baktun-Zyklus und die Zählung erreicht wieder das Ausgangsdatum "13.0.0.0.0". Ein neuer Zyklus beginnt...

Ach so, da haben wir ja wohl noch mal Glück gehabt und können uns endlich auf Weihnachten freuen. Allen Lesern eine besinnliche Zeit und ein frohes Fest.
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Manuela Burbach-Lips aus Dortmund-City | 22.12.2012 | 11:38  
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