Mit Deerstalker nach Huckarde: Sherlock-Holmes-Fans treffen sich am 28. April zum DSHG-Stammtisch

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Astrid Zabel und ihre Schwester Heike Schlathölter organisieren den Sherlock-Holmes-Stammtisch.
 
Heike Schlathölter
Dortmund: Marples in der alten Mühle | Meisterdetektiv Sherlock Holmes ist nicht nur seit der BBC-Serie in aller Munde. Sogar eine eigene Gesellschaft gibt es in Deutschland. Aber weitere Holmes-Fans zu finden, ist nicht ganz leicht. Was liegt also näher, als für Freitag, 28. April, einen Stammtisch ins Leben zu rufen?

Heike Schlathölter und ihre Schwester Astrid Zabel dachten ursprünglich, dass es schon einen Stammtisch der Sherlock-Holmes-Gesellschaft im Ruhrgebiet gäbe. Vom Vorsitzenden Olaf Maurer erfuhren sie, dass es noch keinen gab. „Wir haben dann gefragt, ob wir nicht einen ins Leben rufen könnten. Olaf war sofort begeistert und fand die Idee toll“, erzählt Heike.

Das Marples in der alten Mühle an der Roßbachstraße 34 ist für die beiden der perfekte Ort. „Eine Bekannte, die ein großer England-Fan ist, hat uns darauf aufmerksam gemacht“, erzählt Astrid, die wie ihre Schwester in Datteln lebt. „Nach einem echt englischen Frühstück hier dachten wir: Das ist die perfekte Location für einen Holmes-Stammtisch“, ergänzt Heike. Das Treffen findet im „Pfauenzimmer“ am Freitag, 28. April, von 18 bis 22 Uhr statt. Nach einer kurzen Begrüßung soll sich jeder Besucher kurz vorstellen. Danach gibt es einige Infos zur DSHG. „Wir werden selbstverständlich auch in Ruhe essen und uns dabei unterhalten“, sagt Heike. Ein Höhepunkt des Abends wird ein sherlockianisches Quiz, bei dem es auch einige Preise zu gewinnen gibt. 13 Besucher haben sich bisher für den Stammtisch angemeldet.

Die Deutsche Sherlock-Holmes-Gesellschaft (DSHG) existiert seit 2010 und wurde von Olaf Maurer und Nicole Glücklich gegründet. Sie hat etwa 600 Mitglieder. Man muss aber kein Mitglied sein, um am Stammtisch teilzunehmen: „Es kann jeder kommen, der sich für Sherlock Holmes und das viktorianische Zeitalter interessiert“, erklärt Heike. Der Stammtisch soll vierteljährlich stattfinden.

Die Figur Sherlock Holmes erschien das erste Mal 1887 in dem Roman „Eine Studie in Scharlachrot“ von Arthur Conan Doyle, der diesem noch drei weitere Romane und 56 Kurzgeschichten folgen ließ (einige weitere Holmes-Geschichten aus Doyles Feder werden nicht zum so genannten Kanon gezählt). An Holmes fasziniert die beiden, wie er es schafft, seine Fälle zu lösen. „Er verschreckt seine Mitmenschen manchmal durch seine Art“, sagt Heike schmunzelnd. „Es ist immer sehr spannend. Man fragt sich als Leser oft, wie er auf die Lösung kommt“, ergänzt Astrid.

Heike und Astrid sind nicht erst seit „Sherlock“ Fans des literarischen Ermittlers. „Ich war auch schon vorher Fan und habe alle Geschichten von Conan Doyle gelesen. Durch die BBC-Serie ist meine Leidenschaft dann neu entflammt“, erinnert sich Heike. Sie kennt aber auch die Serien mit Jeremy Brett (für viele DER Holmes) oder Peter Cushing. Astrid favorisiert Cumberbatch. „Ich mag seine schnelle Art“, sagt sie. „Generell bin ich ein großer Fan britischer Serien wie Miss Marple oder Inspector Barnaby.“

Infos zur DSHG gibt es auch im Internet unter www.sherlock-holmes-gesellschaft.de. Zum Stammtisch anmelden kann man sich unter info@Sherlock-Holmes-Gesellschaft.de.
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