Wechsel beim Bürgerforum Scharnhorst / Interessante Vorträge

Einkaufszentrum Scharnhorst mit Stadtbahn-Haltestelle. | Foto: Braun

Rund 40 Mitglieder und Gäste des Bürgerforums für sicheres und schönes Wohnen kamen im Scharnhorster Begegnungszentrum der Stadt Dortmund, Gleiwitzstraße 277 zur 1. Sitzung der Arbeitsgruppe in diesem Jahr zusammen.

In Anwesenheit der Landtagsabgeordneten Nadja Lüders wurde Lothar Schnabel vom Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Scharnhorst Heinz Pasterny und seinem seit letztem Jahr tätigen Nachfolger als Geschäftsführer Detlev Thißen für seine 18-jährige erfolgreiche Leitung des Bürgerforums geehrt.

Nach der Aussprache und Genehmigung der Niederschrift der Sitzung von 2016 erfolgte ein hoch interessanter Bericht des Vorstandsvorsitzenden der Spar- und Bauverein eG, Franz-Bernd Große-Wilde, und des Facility Managers und Technischen Leiters, Florian Ebrecht, über Investitionen in Sicherheit und Wohnwertverbesserung. Die Mitglieder waren über den Umgang der mit 12000 Wohneinheiten in Dortmund und Umgebung - davon 214 in Scharnhorst - größten Wohnungsgenossenschaft in NRW, mit ihren Mietern begeistert. So wurden bei den Investitionen in Sicherheit in 2015 bei 270 Wohneinheiten 75.000 Euro von 162.000 Euro und in 2016 bei 350 Wohneinheiten 107.000 Euro von 230.000 Euro von der Spar- und Bauverein eG übernommen.

Die anwesenden LEG-Mieter beklagten sich unter anderem massiv über die fehlenden oder unerreichbaren Ansprechpartner. Dies sei ein unhaltbarer Zustand.

Idris Mahovic, Geschäftsführer M.I.S. Security Service, berichtete über den Stand und die Entwicklung der Sicherheitslage in Scharnhorst seit zehn Jahren. Die Mitarbeit der Scharnhorster Bürger sei sehr erwünscht. In 2016 sind die Vorfälle massiv zurückgegangen. Im ersten Quartal 2017 habe es sogar nur eine einzige Strafanzeige gegeben. Es bleibt zu hoffen, dass dies auch nach Kürzung der Anwesenheitsstunden aus Kostengründen so bleibt.

Die Mieter des EKS hatten bezüglich der Miethöhe bei der Unternehmensgruppe Häusser Bau interveniert.

Raza Hadzic vom Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) bat um Mitarbeit an einem Forschungsprojekt, das die soziale Integration sowie die damit zusammenhängenden Netzwerke und Begegnungen in Stadtquartieren untersucht. Im Rahmen des Projektes werden in Scharnhorst-Ost sowie im Hafenquartier der Nordstadt Bewohnerbefragungen, Experteninterviews und öffentliche Dialogveranstaltungen durchgeführt. Das vom Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) geförderte Projekt soll Mechanismen sozialer Integration identifizieren. Es soll Hinweise auf Handlungserfordernisse zur Stärkung des sozialen Austauschs liefern. Zudem soll damit zur Förderung von guten Nachbarschaften und der Wohnzufriedenheit beigetragen werden. Die Bearbeitung erfolgt durch einen Projektverbund bestehend aus dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS), dem Geographischen Institut der Ruhr-Universität Bochum und dem in der Nordstadt ansässigen Verein Planerladen.

Die Polizeibeamten Dirk Hinz und Wilhelm Zimmermann berichteten aus dem Bezirksdienst, der Stadt, dem Land und dem Bund und erläuterten die aktuelle Polizeistatistik.

Bezirksbürgermeister Heinz Pasterny berichtete über die vielfältige Arbeit der Bezirksvertretung Scharnhorst, unter anderem über den Neubau der Kreisverkehre an der Flughafenstraße/Buschei, Flughafenstraße/Gleiwitzstraße und Flughafenstraße/Hostedder Straße.

Autor:

Lokalkompass Dortmund-Nord aus Dortmund-Nord

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