Neuer Titelträger beim IKG-Ehemaligenturnier

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So sehen Sieger aus :) oben, vl. Marius Lau, Stefan Birk, Julian Lau, Marc Schremmer, Florian Hase; unten, v.l. Andreas Kannenberg, Gordon Schulze.
 
Die ältesten Teilnehmer aus dem Abi-Jg. 1983!
Dortmund: Immanuel-Kant-Gymnasium |

Seriensieger 06 muss erstmals Teilnahme absagen

Nachdem der sechsmalige Sieger aus dem Jg. 2006 in diesem Jahr nicht antreten konnte, war der Weg frei für die Mannschaften, die in den letzten Jahren vergeblich versucht hatten, die 06er vom Thron zu stoßen.

Auf Grund kurzfristiger Absagen war das Teilnehmerfeld auf 13 Mannschaften geschrumpft, die in 3 Vorrundengruppen eingeteilt waren.

Gruppen erstmals ausgelost

Während die Gruppeneinteilung in der Vergangenheit nach Altersaspekten vorgenommen wurde, war in diesem Jahr der Wunsch nach einem Losverfahren berücksichtigt worden.

So kam es in der Vorrundengruppe A zum Aufeinandertreffen der Abiturienten aus dem mit neun (!) Spielern angereisten ältesten Jahrgang 1983 und den Abiturienten aus dem jüngsten Jahrgang 2016.

Trotz der spielerischen Reife und Turnierroutine der mittlerweile 50jährigen Oldies setzte sich die größere läuferische Qualität der Youngsters durch und führte zu einem 6:2 Sieg. Damit war nach weiteren Niederlagen für die 83er um ihren Kapitän Carsten Baehr das Aus in der Vorrunde besiegelt.

Etwas besser erging es ergebnistechnisch der zweiten Seniorentruppe, der von Marcus Bark aufs Feld geführten Mannschaft aus dem Jg. 1989, denn sie konnte die VR mit einem 2:1 Sieg beenden.

Das reichte allerdings nicht für den Einzug in die Zwischenrunde, für die sich folgende sechs Teams qualifizierten: 11,13,05, 16,00,02.

Zwischenrunde

In der ZR-Gruppe D ging es sehr spannend und ausgeglichen zu, so dass bei Punkt-und Torgleichheit sowie einem Unentschieden im direkten Vergleich letztlich ein 9m-Schießen zwischen 05 und 11 über den Einzug ins Finale entscheiden musste, das die 11er am Ende mit dem achten Schützen für sich entscheiden konnten.

Dabei spielte sicherlich eine Rolle, dass sich Tim Hendrik Walter, der 05er Torwart der Truppe von Gerrit Rohner, bei einer grandiosen Abwehr verletzte (ärztliche Diagnose: Bruch des Radiuskopfes am linken Arm) und nicht mehr weiterspielen konnte.

In der Parallelgruppe setzten sich die 02er mit ihrem Kapitän Julian Lau mit 2 Siegen souverän durch und trafen somit im Finale auf das 11er Team von Patrick Lechtermann, für den das Turnier wegen eines Achillessehnenrisses leider vorzeitig beendet war.

Finale

Im Finale gaben die 02er von Beginn den Ton an und gingen schnell mit 3:0 in Führung. Der Gegentreffer zum 3:1 war für die 11er lediglich Ergebniskosmetik.

Durch den Turniersieg ging für die 02er eine lange Durststrecke von 12 Jahren zu Ende und der zweite Erfolg kann nun auf dem Wanderpokal verewigt werden.

Fazit

Als langjähriger Ausrichter des Ehemaligenturniers blicke ich auf die 26.Auflage mit gemischten Gefühlen zurück, denn die erwähnten Verletzungen trüben zwangsläufig die eigentlich positive Stimmung.

Ohne die Folgen des Radiuskopfbruchs bei Tim („Der Ball musste ja gehalten werden!“) kleinreden zu wollen, hat der Achillessehnenriss für Patrick („Ich dachte, ich hätte den Ball in die Hacke bekommen, doch der war ganz woanders!“) weitreichendere Konsequenzen.

Nachdem er sich erst von einem Kreuzbandriss erholt hatte, bedeutet die erneute Verletzung zum zweiten Mal eine lange Ausfallzeit, die ihn mit 'Sport' als einem seiner Studienfächer erneut weit zurückwirft.

Abgesehen von diesen Unfällen, die ohne Fremdverschulden passierten, möchte ich den reibungslosen Ablauf, die hervorragende Stimmung, die entspannte Atmosphäre in der Halle und das trotz allen sportlichen Ehrgeizes faire Miteinander auf dem Spielfeld besonders herausstellen.

Die Tatsache, dass ich sehr viele positive Rückmeldungen, verbunden mit der Vorfreude auf das nächste Turnier, bekommen habe, unterstreicht den Stellenwert dieses Turniers, das für viele Teilnehmer neben dem sportlichen Reiz auch die Chance bietet, alte Kontakte zu pflegen, neu aufleben zu lassen oder sich ganz einfach mal wieder zu sehen.

Stellvertretend für diese Einordnung mag der Auszug der Mail eines Ehemaligen stehen:

"Lieber Volker, wie immer vielen Dank für die Organisation und ein tolles Turnier. Hatte im Vorfeld mit einigen Arbeitskollegen gesprochen, die nahezu neidisch waren, dass es so etwas wie ein Ehemaligenturnier für ehemalige Abiturienten gibt. Das IKG ist da wohl eine echte Institution und hat da gewiss ein Alleinstellungsmerkmal. Schön fand ich auch in der Tat die lockere Atmosphäre, bei der der Sportsgeist im Mittelpunkt stand..."

Dieser Kommentar, die stets rege Teilnahme sowie der Blick auf 26 Turniere unterstreichen, welche Bedeutung das Turnier hat und dass der damit einhergehende Gedanke von „Tradition“ auch in der heutigen schnelllebigen Zeit noch Bestand haben kann.

Dank

Mein Dank gilt den fleißigen und zuverlässigen Helfern Jonah Bartel und Simon Baehr, die mir durch ihren selbstständigen Einsatz die Freiheiten für zahlreiche interessante Gespräche ermöglichten.

Patrick Neumann steuerte seinen Beitrag zur entspannten Atmosphäre auf dem Spielfeld als souveräner und am Ende erschöpfter Spielleiter bei.

Nicht unerwähnt bleiben soll das Engagement des IKG-Fördervereins, der das Turnier stets finanziell unterstützt.

Die Jugendabteilung von TuRa Asseln sorgte in bewährter Weise für das leibliche Wohl und stellte die großen Hallentore bereit, die für ungeübte Torleute eine Herausforderung war.
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